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Die Clösterliche Disciplin in kurtzem Begriff auss den Regeln, und Geistlichen Lehren der H.H. Vättern / in Lateinischer Sprach zusammen gezogen durch R.P. Amandum Krenner von Lambach, Ord. S. Benedicti jetzund aber in Teütscher vorgestellt von R.P. Henrico Hegner Priestern dess Hochlöbl. Gottshauss Wettingen, dess exempten Cistertienser-Ordens, der zeit Beichtigern dess Hochwürdigen Gottshauss Magdenaw
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240
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L40 Die «klösterliche Disciplin.

migkeit ist/welche nach indischen Din-gen trachten / und von den Speisenüberladen / zu solchen herab gezogenwerden. Gar schön spricht ttugo: Manpflegt den Abgöttern Altar auffzu-bauwen / Altar auffzurichten / Götzen-Psaffen zu deren Dienst zu verordnen/Viech zu opffern/Weyhrauch zu bren-nen. Deß Bauchs Gott ist die Ku-chel/der Altar ist der Tisch/die Götzen-Dlener sind die Koch / das aussgeopsi-ferte Viech ist das gekochte Fleisch/der Weyhrauch ist der Geschmack derSpeisen. kt)ie lrngereilnbt ist dists ge»gen den Heil. weyhungen ! Dannoch thut^u§uliinu8 auffschreyen/und ftgr : s-) HEk!/

wer ist derjenige / der nicht ein wenigüber die Schmücken der Nothwendig-keit schreckte; Wer auch diser ist/derist für gewiß groß zu achten. Einsolcher mache groß deinen Nahmen/dann ich bms nicht / weilen ich einsündiger Mensch bin. («) Es geschichtofft / daß in deme der Lust zum Essensich verstellet/ als wolle er allein derNothdürfftigkeit der Natur dienen/

dienet