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Die Clösterliche Disciplin in kurtzem Begriff auss den Regeln, und Geistlichen Lehren der H.H. Vättern / in Lateinischer Sprach zusammen gezogen durch R.P. Amandum Krenner von Lambach, Ord. S. Benedicti jetzund aber in Teütscher vorgestellt von R.P. Henrico Hegner Priestern dess Hochlöbl. Gottshauss Wettingen, dess exempten Cistertienser-Ordens, der zeit Beichtigern dess Hochwürdigen Gottshauss Magdenaw
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280
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28o Die LlZsterlich^DiscipkLtt.

die Brüder Zu Erhaltung der Demuthund Liebe/je einer dem andern gehor-sam!) sey. Gar schön spricht ^uZuMnus:(FF) Ich verlange nichts zu haben/mir deme ich mich in Zanck einlassensolle/es ist mrr vil erwünschlicher/daßich kernen Feind habe/ als daß ich den-selben überwinde; (/^) Dann eineinzige Untz der Liebe und deß Fridensist besser / dann ein Pfund deß Sigs.

Vmb diser Vlfach willen ermähnet Ls^nLröus:

(") Halten den Friden mit allen.Diser ist es/welcher die Bruder machetin Eintrachtigkett bey einandern zuwohnen/ welcher ja freylich unsermwahren und fridsamen König eineneüwe Stadt bawet/ die Hterusalemsolle genenner werden/das ist eine Be-sichtigung deß Fridens; dann wo eineHaupt-lose Vile ohne Verbündtnußdeß Fridens / ohne Beobachtung derGesatzen/ ohne Zucht / und Regimentversamblet ist / wird solche mcht einVolck/sonder ein Schwärm geheisicn/diß ist keine Stadt / sonder eine Ver-wirrung/zeiget an Babylon/Hat nichtsvonHierusalem. Die