l . zu Gott. 18s
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Ohne dich weis rch nichts,
Ohne dich verstehe ich nichts,Ohne dich vermag ich nichts,und, wo du mir nicht giebst beyde, dasWollen und das Vollbringen, thu ichkein Gutes.
6. Bewahre mich in der christlich-ka-tholischen Religion vor aller Ketzerey,und irriger Meynung, daß mich nichtetwann
Die Vernunft betrüge,
Die Verfolgung erschrecke,
Die Welt verführe,
Das Ansehen verblende,oder, daß ich sonsten nicht, um Ehre,oder zeitlichen Gewinns willen, meinenwahren Glauben verläugne.
7 . O himlischer Vater! verleih, daßmeine Gottesfurcht nicht Heucheley:
Meine Frömmigkeit nicht Schein-heilig :
Mein Glaube nicht Menschenwerk:
Mein Kirchengehen nicht teere Ge-wohnheit!
Mein Bethen nicht ohne Andacht:
Und meine Liebe zu dir nicht lau-licht sey.
ß. Bs-