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Relation der Solennen Landes-Huldigung an neu erwehlte Ihre Hochfürstlich Gnaden Herrn Herrn Coelestinum II. des H.R.R. Fürsten und Abt der Hochw. Conventen und Clöstern St. Gallen und St. Johann im Thurthal, Ritter des Königl. Ordens der Jungfräulichen Verkündigung, wie auch an die Herren Ehren Deputierte Hoch Lobl. 4 Schirm Orten Zürich, Lucern, Schweitz u. Glarus : abgelegt von den Gotts-Haussleuten Loblicher Roschach-Hofmeister-Gossau- und Wyler-Aemtern den 16. May 1740 / welcher die dabey gehaltene so viel möglich aufgefasste Red Herrn Anton Schüller, Hochfürstl. Hof-Cantzlers bey gefügt ist
Entstehung
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reu Gott nichts so sehr belohnet, als wahre Treu und Gehorsam der Uttverthancugegen Ihre rechtmäsige und Gnädige Oberteil. Ihr habt ja selbst erfahren daßTreu und Gehorsam gegen natürliche, anerbohrne und gütige Regenten jederzeitauch selbst in zeitlichen Dingen reichen Seegen, überflüflgcs gute, Heil-undB^hendes.wol ergehen herzu gezogen und in das Land gebracht habe. Derowegcn h^den Jhro HochFrstl. Gnaden daß gnädigste vertrauen zu Euch, daß jhr aufdWheutigen der Hirldigung zunr Zihl gesetzten Tag, mit aufrichtigem Hertzen dieselbeerstattet, und hernach auch in der Tbatt daß was Ihr jetz versprechet erfülltNun dann so erfüllet den gnädigsten Willen mnsers Fürsten und Herrn und Mden Huldigungs Eyd aus wahrem treuer» Hertzcn ab, und zeiget dann in den 2öer>cken wie sehr jhrEuch bemühet zuhalten was jhr jetzt versprechet, wogegen euch Elü»Fürstlich Gnaden versprechen, das sie Euch bey allen Euer» wol her gebrachten FEhellen, Privilegien, Sprüchen und Verträgen, Grichten und Rechten, jedttEKräffttgft angedeyen lassen u euch beftcindigeProben nnd Kennzeichen ihrer LiebeGnad geben wollen. Und mit disem allem sind WEHrwürdige Hr. Oecanus Mdaß Löbliche Capitul wol einstimmig.

Mir bleibt nichts übrig als nach enerm eignen und Aufrichten Wunsch AAllmächtigen Gott zu bitten, daßEr Jhro HochFürstlich Gnaden mit einem Hb«würdigen Capitul und Löbliche 4- S chirmOrt, in beständigem Wol seyn, blühen^'aufnehmen, und) aller selbst erwünschter beständiger Glückseeli.gkell erhaltenAuch Euch alle, samt und sonders, mit reichem Seegcn, allen wahren GntK"/!,beständiger Gesundheit, samt euer lieben Nachkommenschaft bekrönnen und SZneu wolle; damit Ihr unzählbare Jahre haben könnt, anJhro Hochfürstl. GE,einen gütigen liebreichen und glückseligen Fürsten ; und Er an Euch GebocktLiebe und getreue Unterthanen. i

Solches con6rmilten Ihr Gnaden Herr Bürger-

meister Escher mit diesem wenigen. .

ManbafftChrenvkste und getreue liebeFreund-u. LanE

«Hr babt ebnijetztgchört/waS für schollt und hrrrliche Berüchrruug.Euth Ä,I^Hochfürstl.Gnaden,durch denMnnd deroHerrn Cantzlergeben,und dagegen^,anders fordert, als was recht und billich ist. Ihr sollet euch deßwegen billich M^tzen erfreuen und dardurch aufmuntern lassen -»gehorsamen, alles dessen soWird vorgeleseti und dazu Ihr euch mit einem hohen End verbindet; DEA»unter der gesegneten Regierung euersanädigsten Fürstens, in Ruh ri»dleben könnet, wie ich Euch dann im Rammen der iv. Schirm Ortenkan, daß alles was im Landtrechts Brieff versprochen worderr, und jetztWerden, in allen Gnade» Euch werde angedeyen. Ich wünsche nur daß ^ 5 «,^gütige Gott Jhro H-chfürstliche Gnaden Ihre Regierung der gestalt ftegn^^baß Jhro Frstl. Gnade viel Freud habe mit und an Euch,viel Freud an Euerm Fürsten haben könnet: Gott gebe