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Leben der Heil. Toggenburgischen Gräffin und seeligen Mutter Sanct Iddä : sambt nutzlichen Lehr-Puncten und kurzem Bericht, von dero Löblichen Bruderschafft / auffgesetzt durch den Hochwürdigen Herrn P. Joachim, Abbten dess Gottshausses Fischingen, Ord. S. Bendicti
Entstehung
Seite
38
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5§ Hrsion von derDas io. Capitel«

Von dem Hetl. vnd strengen

Leben /welches die Hetl. Idda in

der Einöde geführt.

AM Lei'chvng deß Heiligen Geists/hak^ Idda ihr Leben in dieser Wildnußfein ordenlich vnd weißlich angestellet;bann durch gewisse Stunden verrichtetsie ihr mündliches Gebrtr/ bald betrachte-te sie ; zu gelegnen Stunden suchte siehin vnd her in dem Wald ihre Nahrung/nemdltch t wilde Kräuter/ Wmtzlen/ vndandere wilde Frücht / die in den Walde-ren dieser Lands- Art wachsen. Nachlangem Fasten aste sie die gefundeneSpeist mit grosser Dancksagung/vnd ausdem nächsten. Wästeriein löschen diefromme Gräffin ihren Durst. Sieschlaffce auff der Erden gar wenig / ver-zehrte M guten Theil der Nacht mit Heil.Übungen. Sie lebete zwar vmer den wil-den Thieren in dem dicken Wald/aber indem Geist fasse sie offl mit Maria Mag-

dalma