Heil. Gläffin Idda. ^
möchte. Dieses Merck hat dem liebenGOtt so wohl gefallen / daß er es miteinem grossen Wunderwerck bestättiger;dann es erschiene der Heiligen Iddci einHirsch / welcher auff seinem Gehörnjwölff Liechter trüge. Dieser gienge ihrvor/vnd begleyte sie, wann sie, wie ge-meldt, nächtlicher Weil gen Fischingenin die Kirch gieng/vnd nach vollendremGotksdienst leuchtet er ihren wiederum!»vor, biß zu ihrem Häußlein in der Auw/in die tausend Schritt weit. Ab diesergrossen vnd sonderbahren Gutthat Got-tes, hat die fromme Gräffin sich höchlichverwundert , vnd erftewet / weil sie dar,aus verspührete / daß ihr Wandel demgütigen GOtt gefällig wäre; Vndweil sie nicht allein äusserlich , sondernvielmehr innerlich in der Seel/durch dieseLiechter erleuchtet ward / so har sie alsein Kind deß ewigen Liechts/ Gott destoembsiger gedient,vnd ist in s-iner Heil. Liebje länger je mehr angezündt worden / alsodaß sie mit dem Heiligen David aus dem41. Psalmen sprechen möchte: Gleich-