-6
i von der
|u dieser Begräbnuß kommen der Ehe-bare Heintz von Rapperjchweyl/aus derGrafffthaffk Toggenburg / .dieweil seinHaußfrgw.mit der Lahme / vnd bösenBlätteren schwerlich kranck läge / vndihr kein Artzt mehr helffen könnte. Dero«Degen ihr Ehe - Mann hochbekümmettwar / vnd folgere guter Leuchen Räch/ daßer sich mir einem gelungnen Ambt vndOpffer zu St. Jdda verheiffen / vndsolche Wahlfahrt dahin verrichten wolle.Nach vollbrachtem Opffer/ ist sein kran«cke Fraw gesund / vnd durch Fürbitt derHeil.Fraw Jdda/von allem Echmertzenerlediget worden.
VH. Diesem ist nicht vngleich / so sichbegab im Jahr Christi 1576. welchesmännrglich wohl bewußt / daß ein alterehrbahrer Mann in der GraffschafftToggenburg wohnhafft/ vnversehenö dasGehör verlohren / also / daß er den Glo-cken-Thon / ja kein Wort / wann manihme schon laut schrye / vernehmenmöchte. In solchem Leyd verhieffe seinSohn für seinen Gehör-losen Vatter ein
Wahl«
! i! ii '1<
I
I
■3
I i
' i
<