ii i Schöne vnd nützliche
sötte. Darneben gerathen sie mehrendtheils der Güter halber in viel Streit vndRechts-Händel/ daraus dann Ncyd/Haß/ Aanck/ Widerwillen / vnd intHertzen ein grosser Vnmuth vnd Vnruhjtt entspringen pflegt'. Sie' sehen selten'gern / wann es andern auch wohl gehet-Hinwider leyden sie von andern gleichenMißgunst. In Summa / ihr Hertz istetlichmahl so bekümmert vnd vnrühwig/daß sie kein ftökichen Bissen essen/ keinrahmigen Schlaff thun / ja manchsmahkkein andächtiges Vatter vnser betten kön-nen. Wann sie einem Dürfftigen einmerckliches Allmusen geben sollen/wurdensie vermeynen sie müssen zu Bettlerenwerden; vnd wann sie schon den Armenetwan ein gewöhnliches Allmusen geben/so thun sie es dannoch manchsmal mitverdrüssgen Worten/ oder wölken darumvon anderen deßwegen als freigebig an,gesehen vnd gerühmt werden. Wann sievngefähr ein Vnfall oder Schaden anHaabvnd Guth leyden müsscn/da wölken