n 8 Schöne vnd nützl iche
daß er mehr zu leyden habe / als recht oder'erträglich seye. Es soll ein jeder von der. Mütterlichen Hand GOttes mit gutem^ Willen vnd Kindlicher Resignation an-nehmen / was/ vnd wie viel er ihme zuge-| schicket. Es soll auch ein jeder vestiglich!' glauben vnd wissen / daß keinem Men-schen nie kein Creutz oder Vnfall zukom-me/ ohne Wissen / Willen / oder Ver-hängnuß GOttes / weil auch so gar kein5 i Heiklem ab vnftren Häuptercn / keinLäublem ab dem Baum fallt ohne denWillen deß HimMekischen Vatters«
[ Die Heilige Jdda ist zwar von ihrem[;• Ehe, Herrn / aus Anlaß deß verlohrnen/
I vnd wiederümb gefundenen Gemahl-[ Rings ab dem Schloß gestürtzt worden;k Aber sie hat diese schwere Heimbsuchungl' nicht als von dem Vnglück oder voni dem Grossen / sondern als von GOtt! selbst ihren zugesandt / mit willigem Ge-! müth angenommen. Wäre sie in Ehr[ vnd Fremden sitzen blieben / vnd hätte sie'I aus dem bitteren Kelch der Trübsal rttsKl 1 getruncken / so wäre sie nicht ein so1 grosse