Ho In der Heil. Adventzeit. [
f)at vernommen/ vom Engel GottesRath/ Sprach willig wolbedacht/ ichbin deß HErren Dienerin / Mir ge-schech wie du gesagt.
Auß Heiligen Geistes Krafften/Maria bald empfieng/Gottes Sohn iden Himmels-Fürsten / schau Wun-der neüwe Ding / Neün Monat beyihr war/Sie würd ein Mutter Got-tes/bleibt Jungstaw rein wie vor.
Darnach in kurtzen Weilen/ machtsie sich auf die Fahrt/ Geschwind mit ;schnellem Eylen / zu ihrer Baasen !zart/ In Zacharias Hauß / die woltesie begrüssen/und warten ihrer auß.
Elisabeth die Akte/mit heller Stimsprach fein/Gesegnet über alle/ bist duO Iungfraw rein/Und deines LeibesFrucht/woher meinsHErrn Mutter/ ,daß sie mich heimgesucht? -
Da nun die edel keüsche Magd/ >drey Monat g'wesen bey ihr / Sogieng sie wieder unverzagt/mit gros-ser Freud von ihr/Gen Nazareth garstill/Sie wolt der Zeit erwarten/bißdaß geschech Gottes Milk. Ein