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[Catholisches Gesang-Büchlein] : [darinnen allerhand schöne geistliche Gesänger zu finden, welche durch das gantze Jahr an Sonn- und Feyrägen, in den Kinderlehren, Processionen, Creutzgängen, und anderen Orthen sehr nutzlich zugebrauchen]
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In der Heil. Fastenzeit 67

Stab gebrochen ist/verdamet ist zumLeyden/ der Heyland JEstrs Christ;das Urtheil ist ergangen / über dashöchste Gut/amCreützderHErr mußi hangen/ daran vergießt sein Blut.

In Aschfarb will ich mich kleyden/der HErr ist schwach und matt/zu sei-nem Todt und Leyden/fuhrt man ihnauß der Statt: sein Creütz muß Erj selbst tragen/biß Er zu Boden fallt/j die Juden stossen und schlagen/rciflen' Ihn fort mit Gwalt-

In Leibfarb will ich ckich kleyden/

; HErr dein Leib wird entblöst/dieNa'lgel must du leyden / ans Creütz mandich hinstost; daran thut man dichhäfften / groß ist die Marter dein / au

- deine Glieder und Ärafften / voll

- Peyn und Schmertzen seyn.

In Haarfarb will ich mich kleyden/

! tragen ein Hären Kleyd/der HErram Creütz thut leyden / zu seinem !Vtter schreyt; dem Sünder thuevergeben/er weiß nit was er thut/gibihm das ewig Leben / durch meinenTodt und Blut. In