In der Heil. Fastenzeit 67
Stab gebrochen ist/verdamet ist zumLeyden/ der Heyland JEstrs Christ;das Urtheil ist ergangen / über dashöchste Gut/amCreützderHErr mußi hangen/ daran vergießt sein Blut.
In Aschfarb will ich mich kleyden/der HErr ist schwach und matt/zu sei-nem Todt und Leyden/fuhrt man ihnauß der Statt: sein Creütz muß Erj selbst tragen/biß Er zu Boden fallt/j die Juden stossen und schlagen/rciflen' Ihn fort mit Gwalt-
In Leibfarb will ich ckich kleyden/
; HErr dein Leib wird entblöst/dieNa'lgel must du leyden / ans Creütz mandich hinstost; daran thut man dichhäfften / groß ist die Marter dein / au
- deine Glieder und Ärafften / voll
- Peyn und Schmertzen seyn.
In Haarfarb will ich mich kleyden/
! tragen ein Hären Kleyd/der HErram Creütz thut leyden / zu seinem !Vtter schreyt; dem Sünder thuevergeben/er weiß nit was er thut/gibihm das ewig Leben / durch meinenTodt und Blut. In