Von Eytelkeit der Welk. 177
»i
is l
iv t
1 /
ö 11
!k
:r
v
)*
n
a
•<
Würmen/du Erden-Grund / kurtz istdein Leben/und weißt nit eben/ob dusolt leben die Morgenstund.
8- Drum sey demüthig / vor Hof-fart hüt dich / sey allen gütig / so vildu kanst/ thu guts den Freünden/zuallen Stunden / verzeich den Feindenauß Hertzengrund.
9 . Solt auch verachten/WeltlicheSachen / und stets betrachten dasewig Guth/so wird dir geben/glaubSvest und eben / das ewig Leben dergütig Gott/Amen.
Von dem Todt.
§>Er ^grimmig Todt mit seinemPfeil/Thut nach dem Leben zih-len / Sein Bogen schießt er ab mitEyl / Und laßt mit sich nicht spilen:Das Leben schwind wie Rauch imWind/ Kein Fleisch mag ihm entrin-nen/ Kein Guth noch Schatz find beyihm Platz/Du must mit ihm von hin-nen.
2 . Wann dir das letzte StündleinH 5 kombt.