Von dem Todt.
m
V i
11. Der Todt urplötzlich als einDieb/Thut gähling einher schleichen/Es sey dir gleich leyd oder lieb / Dukanst ihm nicht entweichen : SeinPfeil ist Gisst / wann er dich trifft/So must dich bald auffmachen / Ernimbt dich mit / es hilfft kein Bitt/Drumb sih zu deinen Sachen.
12. Villeicht ist heut der letzteTag/Den du noch hast zu leben/Q Menschveracht nicht was ich sag/Nach Tu-gend sott du streben : Wie mancherMann wird müssen dran / So hofftnoch viel der Jahren/Und muß dochheut / weil d'Sonnen scheint / ZurHüll hinunter fahren.
iz. Darumb mein See! biß stetsbereit/ Thu allzeit männlich wachen/Wann der Todt kombt zu jederzeit/Will dir den Gar-auß machen: Sokanst du dich fein ritterlich / Mitihm in Kampff begeben/ Ein grosseCron trägst du darvon/ Wann erdir nimbt das Leben.
14. All Crearnren laß fahren hin/
Den