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[Catholisches Gesang-Büchlein] : [darinnen allerhand schöne geistliche Gesänger zu finden, welche durch das gantze Jahr an Sonn- und Feyrägen, in den Kinderlehren, Processionen, Creutzgängen, und anderen Orthen sehr nutzlich zugebrauchen]
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Klag verarmen Seelen. 189

' 32. Dem zeitlich Guth und Gelt/

l hab ich z'vil nachgestellt / wer wirdmich jetz erretten: Ietz g'niessensmeine Freund / die gar undanckbarseynd/ die wenig für mich betten.

> zz. Ach hätt ichs recht erkennt/i und besser angewendt / den Armen! lassen g' niesten: So wärichjetzundloß / von diser Marter groß / unddörfft so lang nicht bussen.

34. Was ich an See! und Leib/noch schuldig überbleib/ das muß ichals verreyten: Alls will man habenpaar/man thut ein auch so gar/nichtumb ein Pfenning beyten.

3> Ich rait schon in dieLa'ng/undweil man also streng / werd ich gareingeschlossen: Feür / Schweffel/Hartz und Pech/ weil ich war gar zufrech/ wird über mich abgössen.

36. Man rechnet hie gar g'nau/man führt auf strenge B'schau / allunser Thun und Lassen: Den g'ring-sten Häller nit/ darfür hilfst gar keinBitt/ thut man allhie nachlassen.

37« Die