Von Sk. Verena. 215
Aber Gott wolt ob ihr walten/
Uns zum Trost sie vorbehalten:Daß in Ihren Schutz uns all, Sie auffnehm im gantzen Thal.
Da Sant Mauritz nach Verlagen
Hat die Marter-Crvn empfangen:Kombt Veren durch Gottes HandDrumb in unser Vatterland.
Uns zum Trost darinn zu bawen
Eine Zellldie noch zu fchawen:
I Bey der Solothurner Aar/
! Z'helffen uns in aller G'fahr.
! 7 .
^ Aber bald ward sie gefangen /
! Voller Fremd in Kercker gangen:Tauglich schon zur Marter-Cron/Das Sig/Kräntzlein war ihr Lohn.8 .
Db sie schon kein Bluet vergossen/Ist miß Ihr dannoch entsprossenEinPalmzweiq/voll derBegierd/Welcher war Ihr Marter-Zierd.
9. Weil