Von St. Verena. 217
14.
1 Weil der Wurm deß böser: GwisserrUnser Hertz hat gantz zerbissen:
I Alles Gisst von uns abtreibe
♦ Daß kein Sund mehr über^leib.
! - 15 .
/! Weil der Hunger eingefallen/
! Und die Armuth schon bey allen:
I ! Bring uns doch das täglichBrodt/> j Stehe uns bey in Hungers-Noch.16.
> Wann die Suchten herum fliegen/i Und die Pest uns will bekriegen:
I I Wasch uns mit der Zäher-Laug
, Durch dein Bitt vor Gottes Aug._ 17.
Wann Gott will ein Ruthen machen/; Und vor Zorn der Himmel krachen:Fall Gott in sein strenge Hand/B'schütz das liebe Vatterland.
Wan die See! vom Leib will scheiden/i«uhr sie endlich auf die Heiden:
Wo sie wird mit Frewd gespeißt/Und sie Gott dort Ewig preißt.
K Von