sechste Marion.
Ein fromnre Frau trocknet mit ei-nem Gchweistuch das bluti-ge Angesicht JESU ab.
Ich bette dich an, O heiligstes HertzJESU, und benedeye dich: denndurch dein heiliges Leiden hast du dieWelt erlöset.
Betrachtung über gegenwärtiges
Geheimnuß.
AUrch diesen obwohl kleinen Dienst^ ist ohne Zweifel das göttliche HertzJESU etwas erfreuet worden, alswelchem nichts mehr gefällt, als einwohlmeynendcs und gegen ihm mitleidi-ges Hertz. Habe aber auch ich ein sol-ares? In was hat mein Hertz bisher ge-suchet JESU ein Gefallen zu leisten?
Frucht aus gegenwärtiger Be-
trachtung.
Daß ich Zäher genug hätte, meinunbewegliches und steinernes Hertz,' so