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Erneuerte Ehren-Zierde des heiligen Priesters und Martyrers Johannes von Nepomuck : Domherrn in der Erzbischöflichen Stiftskirche zu St. Veit in Prag des Königreichs Böheim auf das fünfzig-jährige Jubel-Fest seiner Heiligsprechung, welche geschehen von Seiner Päpstlichen Heiligkeit Benedictus XIII. im Jahr 1729. den 10. Tag Merzens bestehend in kurzer Betrachtung seiner Tugenden, Wunderwerke, und mächtigen Schutzes, wie auch in anmüthigen Andachten, und Gebethern zu diesem allgemeinen Vater der Armen, und Betrangten
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.lein seine göttesfürchtige Aeltern, som ! !dern auch die seligste Jungfrau Maria? 'haben dem kleinen Johannes die Liebezur Tugend, und den Haß wider die,Sünde eingeflößet. Die Unschuld des >heil. Laufs war Ihm das kostbaresteKleinod, das er sorgfältig bewahrte:diese schneeweiße Lilgen ließe er nichtsverwelken: Er liebte dieses reine Kleidohne Macke!, das Ihn GOTT undder Mutter der schönen Liebe angenehmmachte; welche ihren kleinen Johannesvon einer ködtlichen Krankheit wunder-thätig erlediget hat, nach einem vondessen Aeltern zu ihrer heil. Bikdniß ge-machten Gelübde. Wo stehet die Un-schuld sicherer, als unter dem Schutz,der allzeit reinen Jungfrau, die den iKopf der Schlange zertretten hat? Ei- -ne kleine tägliche Andacht zu Maria er-!haltet ihre mächtige Fürbitte; wendet,ab die Gefahren, so der reinen Unschuld !nachteilig sind; stärket in dem Strei-!te; und versichert den edlen Schaß. >

U. Der unschuldige Johannes war!zugleich Fromm. Die Andacht leuch-tete aus seinem englischen Angesicht her- j