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hätte» Gutes zu wirken, die Armen zu ftrösten, und nach seiner Zuneigung ^ ZBarmherzigkeit zu erweisen. Solche KAmtspflichten hat er so heilig erfüllet, ^ ddaß der kaiserliche Hof seine Klugheit Eund unbefangene Gerechtigkeit, die Ar- Tmen seine Güte und Erbärnisse loben Lmüßten. Johannes wußte die Worte j Cdes Erlösers, welcher auch einem kalten » hLrunk Wassers, den man einem Be-»trdürftigen reichte, die Belohnung ver- Aheißen hat; und daß alle den Armen er/ Lwiesene Wohlthaten Christus als Ihm Asechsten erwiesen anrechnete. Er woll- vte also nach dem Beyspiele des gütigsten e«Heilands ein Vater der Armen seyn; l»ler wollte wie der barmherzige Sama- dlritan keinen Nothleidenden verlassen, jpSein Herz war so mitleidig, so lieb- Hreich, daß er solches keinem Bekränzte»schließen konnte. Wie ist aber die Lie-he in jener Herzen, welche ohne Mitlei-Kden die große Noth der Armen sehenkönnen ? welche überflüssig zeitliche Gu-! h.ter besitzen, und dennoch die Hungeri- ^gen, dieUebelbekleideten, die Krankemohne Hilfe lassen, und mit rauhen Wor-ten von sich treiben ? '
U. Der