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Das Licht der Heiligkeit, im Licht der Herrlichkeit : das ist: Lob- und Sitten-Rede auf den heiligen Johannes von Nepomuk den 18.Mai 1781 an der Bruderschafts-Feyerlichkeit in der Kirche des heiligen Kreuzes nächst St.Gallen / von Johann Michael Aichmüller, Ss. Theol. & Ss. Canon. Cand. Pfarrherrn zu Oberglatt im Doggenburg
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den) also an einem dunklen Orte, und wahrhaft betrübten Zeitder Sünd und Laster , und bereits einbrechenden Ketzereyen, aufden Leuchter der Kirche gestellek hak.

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Der heil. Johann von Nepomuk ein hellleuchtendes Lichtder Kirche! daß doch alle Menschen darauf acht hatten, weiles von Sünden und Irrthume bewahren, und wahrhaft zu Chri-sto führen würde! Daß doch alle darauf acht hätten, bis derLag des künfftigen Lebens anbreche, und der Morgenstern gött-licher Anschauung aufgehe, bis die Sonne der Gerechtig-keit allen im Himmel leuchte.

Ob ich diese Anwendung mit Rechte mache ? Ich will siealso gleich im Anfange rechtfertigen, daß ich hernach ohne Hin-derniß fortfahren möge.

Einerseits ist gewiß, wieder heil. Petrus selbst, gleich aufr>. 20. Meinen Grundtext beyfüget, daß keine Weissagung der Schrift:durch eigene Auslegung geschehen mag ; anderseits: sagt derheilige Hieronymus ist das Leben der Heiligen die beste Ausle-gung der Schrift, diese sind das teilnehmende Licht vom Ur-liechte selbst, diese sinds, welche durch ihr heiliges Leben erklä-FoE. rende Stralen über das Wort des HErr verbreiten : Wie mich20.V.2/. mein himmlischer Vater gesandt hac, sprach der Heiland, sosende ich euch , zu jeden so dürfftigen Zeiten sandte er heiligeMänner, die er auch das Lichr der weit nennte, solche wa-/. ren (zum Beyspiele) die Athanasius wider die Arianer, Augu-stinus wider die Pelagianer, Cyrillus wider die Nestorianer;

Leo und Flavian wider die Eutichianer; Maximus wider die^ Monotheliten, Joann Domascen, und Theodor Studita wi-8 ic 8 . der die Bilderstürmer, Wistrcnnrus von Toledo* wider dieLuIoZi. Muselmänner in Spanien, u. s. w.

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lucer- So eines war auch im vierzehnden Jahrhunderte unser hek-nam m- ljge Johann von Nepomuk, und zwar dem GOtt selbst diesentpgmN Carakter ganz eigenthümlich gegeben hat, einmal bey seiner Ge-sppellg. burtesstunde, da ein übernatürliches Licht den Ort seiner Ge-vrc. hurt umleuchtet hat; das Zweytemal nach seinem Martertode,da die Sternen, nicht nur da oben in ihren Zimmern, son-dem auch über den Moldaustrom, und wo sein heiliger Leich-nam lag, fröhlich gefunkerk haben:- Hier sind wir ! >

Denn,