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Christliche Catholische Lehr, für die christliche Jugend / zusammen gezogen von R.P. Geraldo Wieland, Conventualen dess Fürstl. Gottshauss St. Gallen
Entstehung
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65
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Vorn dritten Hauptst uck. 6f

7. Was gebiekctvnd verbittet vns

das erste Gebott ?

Ant. Daß wir allem an einen GOtkglauben/ auff ihn / vnd seine Gnad festi-glich hoffen; ihn hertzlich lieben/ vnd de,wüthigst anketten / vnd verehren; auchmit Christlichem Wandel / Heiligkeit/vnd Gerechtigkeit biß an vnser End ihmegehorsamblich dienen. Hingegen versün-digen sich wider diß Gebott alle Vn-gläubige/Iuden/Türcken/Heyden/Ketzer/vnd Abtrünnige: Item/ alle die verzweiff«len / oder GOkt Haffen. Alle Zauberer/Hexen / vnd Schwartzkünstler/ auch alle/die bey diesen Hülff vnd Rath suchen/oder abergläubische Sachen brauchen.

8. Was ist im anderen Gebott

verkokten?

Ant. Alles Fluchen/Schwören/ Gotts,lästern/ Gelübd brechen/vnd übertretten.

9. Was gebietet das dritte Gebott?

Ant. Daß man den Sonntag heilige/vnd Gott diene mit Kirchgang/Betten/Meß vnd Predig hören; vnd sich enthaltenvon Knechtlicher Arbeit/vnd anderen Hin,

dcrun,