«8 Von Feyr -vnd Fest - tage».
ohne Schad ihrer Jungfrawlicher Rai< -liigkeit geschehen werde. 4. Hat sie 1endlich mir tieffester Demuth sich eine ! 'Magd deß HErren nennent/ ihren Wil-! !Ün darein geben/vnd hiemit die Göttliche!Mutterschafft angenommen,zr. Was ist hieraus für ein Wür«
ckung erfolget? ^
Ant. r. Das Wort ist Fleisch wor« >den. Joan. 1.14. so bald Maria den ^Willen darein gegeben hat / weil GOttdieses hohe Gchaimbnuß / vnd die Erlö<sung deß gantzen Menschlichen Geschlechts«richt hat änderst verrichten wollen / alsmit ihrem Willen, r. Hatte Gott eineaigne Menschheit für sich erschaffen kön«nen/ hat aber sie darumb von dieser al«lerheiligsten Creatur nehmen / oder gleich«samb entlehnen wollen / damit die gantzeWelt sehe/ wie hoch er sie achte / vnddaß sie einen grossen Antheil an der Er«lösung habe/als welche dasjenige hierzu/welches die Schmertzen / vnd Todt envpsinden/vnd ausstehen folten / nemblich/das Fleisch hergeben / wormit Gott das