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Christliche Catholische Lehr, für die christliche Jugend / zusammen gezogen von R.P. Geraldo Wieland, Conventualen dess Fürstl. Gottshauss St. Gallen
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142
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142 Von Feyr- vnd Fest »tagen.

fthen. r. Ein rechten steiffen Glaubenerwecken /vest glauben/ daß derselbe beyihnen/vnd mit ihnen gehe/ welcher sagt/bey dem Heiligen Matthao: Wo zweenoder drey feynd in meinem Nahmen / dawill ich mitten vnter ihnen seyn. c.r8.

Wir sollen also vest gedencken / daßChristus JEsus mit vns/ vnd vor vnsgehe. Soll man nicht leicht von demCreutz weichen / sondern in schöner Ord-nung allzeit fortgehen/ helffen sinKn/ bet-ten/ guets thun/ wann es schon schwer an- >komm/ dann eben darumb ist der Lohnvor Gott grösser. 4. Wann man mitbetten ruhet/ soll man eintweders stillseyn/oder etwas guets reden/so den Ne-ben »Menschen aufferbawet / nicht aberleichtfertig seyn/oder sonst böse Exempelgeben. s. Andern Qrth/wo man hin skreutzet/ soll man dem Gottesdienst ab- >warten/der Predig/ vnd Heil. Ampt der 'Meß. Man soll nicht in die Wirths« >häuffer sitzen / vnd ihm wollen wohl seynlassen/sondern wann man schwach/ kanman wohl etwas nehmen/jedoch nicht zu