Besuch, des H. Gakram.
-u unserm Troste und Heile allda ver-borgen liegst. O allerheiligste Hostie?du unbegreiflicher Schatz der Reichthü-mer Gottes! ich glaube festiqlich, daßdu mein Gott hier gegenwärtig bist ,und mich aus diesem heiligsten Sakra-mente ansiehst, auch das Innerste mei-nes Herzens erkennest. Ich glaube daßunter der Gestalt des Brods, nicht al-lein dein Fleisch und Blut, sondernauch deine Gottheit und Menschheitwahrhaftig zugegen ist; und ob ichschon dieses Geheimniß mit meinemVerstände nicht begreifen kann, so glau-be ich es dennoch so fest, daß ich dafürmein Leben zu lassen bereit bin.
O Jesu, du väterliches Wort, wel-ches Fleisch geworden in dem jungfräu-lichen Leibe Mariä, du einige wahreHoffnung und Zuversicht meiner Seele!sieh an mit den Augen deiner Barm-herzigkeit mich deine elende armseligeKreatur» die ich hier dir zur Ehre aufmeinen Knien liege, und dich mit gan-zem Herzen / Mund und Gemüthe lo-be, anbethe, liebe, verehre» und fürmeinen Gott erkenne; ich bitte dich