Beicht-Gebethe, zu
büß ich nicht würdig bin, mich dein Ge-schöpf zu nennen, führe mich zum rech-ten Ziel.
Wie soll, und will ich in der Dienst-barkeit verbleiben? Ein Fünklein derVernunft, das kann mich höher trei-ben. Ich eile dann zu dir, mein Hei-land ! der du mich bis in den Tod ge-lobet, was hält mich von dir ab, wa-rum bin ich betrübet ? Ach nimm michselbsten mir.
Und lehre, wie mich soll selbsten rechterkennen, lösch aus die Lieb der Weltlaß deine Liebe brennen, entzünd meinkaltes Herz. Laß doch dein Gnaden-thau in meine Seele fließen, und wennich fähig bin, den Himmel zu genie-ßen, so ändere meinen Schmerz.
In deinen Wunden steht Barmher-zigkeit geschrieben, ein großes Pfandder Lieb zu meinem Heil geblieben, andieses halt ich mich : versöhne mich mitdir, nimm hin die schlechte Gaben, dieich dir gebe, denn ich hcssers nichts kannhaben. Mein Gott! erbarme dick.
Ich will nach Adlers? Art mich zuder Sonne schwingen, und mein zer-knirschtes Herz vor meinen Schöpfer
drin-