Und seiner gantzen Thebeischen Legion. Lk
so ftöliche Mähte von der Legion nach nenten/ und sich gegen den Kayserlichk
Thebea in d,c Stakt. Eben zuk sel- Gesandten ungehorsam erzeigten/ daß
den Zeit reifere «uß Christlicher An-- beyde Käyser gezwungen/sich nach Rom
dacht in das H. Land der Evel-Ge- zubegeben/ Rathzupflegen/ undnoth-
Ankvnimis bohren/ Krvm/ und Andächtige An- wendige Mittel für die Hand zunehmen/
«erÄt toninus von Placents / ein Itailäner/ das entzünde Feur in Galsia zustillen/
ins Avi. daß er die berühmte H. Oerter inn-und und darneben den Christlichen Glauben
Land. um Jerusalem besticht// undverehrete: zu verfolgen/ja wo möglich/gantz auß-
welcher da er nun ein Zeit lang um die zutllgen/ zu solchem End blibe Käyser
H. Matt/ und in Orient verharrete/ Drocletianus in Jtalia/ und solle Ääy-
schaffte er grossen Nutz mit seinem Gott- ser Maximianus mit der Kriegsmacht
stetigen Wandel / und Christlicher Lehr/ in Franckreich reisen / die Aufruhr zu-
und Predigen/ daß er unzahlbahren stillen/ und die Rädlführer an Leib/
Leuthen an ihren Seelen geholffen/ und und Leben straffen. Dieweil aber die
die Christliche Religion scheinbahrlich Kriegsmacht Maximiniani nicht also
erweitert worden. Er Antoninus vec- starck war/ ein solches angezündtes Feur
nähme auch wie in Egypren Land ein zustillen / beruffte Diocletianusdie The-
Lhebeische Legion/ so alle Christen / basscheLegionaußEgypten/underdemund zwischen ernandern gar einträchtig/ schein daß man ihrer höchlich Mangel-und GOttftelig lebten/auch den Christ- bahr were/ ein so schwere Empörunglichen Glauben öffentlich auß,breiteten/ wider das Römische Reich zustillen. Daund nicht wenig zierten/ daß durchih- doch beyde Käyser auß mehrerm Haß
ren unsträflichen Wandel viel Volckzu zum Christlichen Glauben/ und dlser
dem wahren Glauben/ und Luß be- ThebaischerLegion / so alle Gottseeligekehrt wurde ; deßwegen er Antomnus Christen / und bey allen ein guten Nah-bewegt/ in Egyptenland zöge / und bey men erlangt hätten / wegenihres Glau-dem Obersten Hauptmann S. Mauri- benS/ und unsträfflichenWandels/austtio so vil vermögen / daß er thue / gleich- serhalb ihres Vatterlands zuvertilgen /wohl ein Frembdling / in das Register zu todten/ oder von dem waren Glau-der Thebeischen Krr/gö Leuth einschri- ben zubringen/ Vorhabens weren.Diebe / und einverleibte. Da war durch Käysersiche scharpffe Schreiben kommMittel/ und Exempel Amonini/ wie beyden Hauptleuthen Mauritio/ undman liset/ vil Guts in dem Läger der Secundo in das Läger/dise beyde Feld-Lhebeer beschehen/ und der Christlich Obristen trugen der Käyser begehrenDttundut Glaub weit bekannter worden. Es der Legion für / daß man ein neuen Zugtiecht von käme auch in diese H. Thebaische Le- in Italiam / und von bannen in Franck-Kayscrs gion der Edle Secundus / so S. Mau- reich von ihnen begehre / damit etlicherÄür,»?' "tij Mutter Bruder / ein gebohrner ungehorsamer Persohnen Aufruhr /«m. Thebens / und an Käysers Drocleriant und Rebellion / mit Heers- Gewalt /Hoff/einer aus dem fürneymstm Herrn gedämmet wurde. Darauf sich diewar. Dieweil aber Secundus ein gantze Thebaische Legion einhälliglichChrist/ und sahe wle der Käyser wtder anerborte / den einigen Allmächtigendie Christen unsinmglich wütete/ und GOtt / und dem Käyser ihren bereitentyrannisierte / auch mchr verschönere sei- Dienst zuerzeigent und nach Zurüstung/nen ansehenlichen Kammerherren/ be- was auf solche weite Reyß vonnöthen/" Zehrte ein gnädige Urlaub vom Käyser/ zogen sie mit Christlichem Hertzen vonsich wider nach seinem Vatterland gen ihrem Vatterland/durch Egypten/derThebea zubegeben. Daß war ihme mächtigen Meer-Statt Alexandria zu;vergont/ mir solcher Bestallt/ daß er daselbsten sich aufdie verordnete Schiffin seinem Vatterland ein gemeiner zubegeben / und in Italiam zuschiffen.Statthalter deß OberstenHauptmanns Wie sich nun eine so Christliche Gesell-Mauritij / und über die gantze Thebai- schaßt / auf so langwiriger / und gefähr-sche Legion nur ihm gebieten solle/ rvel- sicher Schiffahrt verhalten /stelle ich demches dann nach seinem ankommen in E- guthertzigen Leser Heimb -«betrachten:gypten mit gutem willen deß Mauritij jedoch ist aus nachfolgender Histori ab-geschehen/ der Secundo als seinem nech- zunehmen / daß weder spihlen/ sauffen/sten Verwandten gar zugethan gewesen, noch fressen / oder schweren / bey sol-e,v. 4. Bey Regierung beyder Kaysern cher Legion/sonder alle Andacht/Liebe/
GroffeEm, Diocletiani/ und Maximian» entstünde und Frvmmkeir / seye geübt worden /
in Franckreich ein gefährliche Empörung dieweil sie / alsbald sie glücklich in Jta-wider das durch Amandum/ und Aelianum zwey- liam / und zu Rom eingezogen / denRömische er Gallischer Hauptleitt / Wider die Rö- Käyser gegrüsset / von ihme freundlich /Räch. mische Obrigkeit / denen dann ein gross und fröhlich empfangen ; die Häupterses Volck angehangen / und ihre Fa- der Thebasschen Legion Mauritius /ction Begaudarum/ oder Baccariben und Secundus / ja die gantze Legion
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beischc Lcgi,on wirdnach RomvonKäy-ftrn dem«
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daischc Le.gion körntgen Rom/bekennensichChrißetti« seyn/ s«