Und ihren i,xvi. Gesellen. zr
Feurs-Flammen sotten gemorsten / und der Landteuten sich zum Christlichendarin verzehrt werden/wann sie von ih- Glauben bekehrten. Derhalben ent-tem vorhaben nicht motten abstehen / schlösse sich Hirtacus dise Menschen aus-und den Göttern opfferö. DakaufUrsus zutilgen / fasse auf seinen Richterstuhl/antwortete; euere Treuwort / und an- und feltte das letste Urtheil über diegezündtes Feur / auch alle andere Mae- HH. Thebeer: daß nehmlich denselbenrer / und Peyn werden bey uns nit so Thebeeren / als ungehorsammen deßvil vermögen/daß wir von unserer Käysers/ das Haupt mitdem SchwertChristlichen Religion im wenigsten wer- sötte abschlagen / benamtlich aufder ari-den abtretten/sonder um die Liebe Chri- schlichen Brücken / so zur selbigen Zeitsti Willen / seynd wir willens alle Wi- an der Stattmauren wäre / über daßderwärtigkeit gern anzunehmen / und fürlauffende Wasser die Aar gebauet.Di« Hrili. zuerleyden. Dise Christliche Antwort/ Darneben hat Hirtacus den Soldatenwachte den Grimmigen Hirtacum so befohlen/daß sie der enthauptenThebeeevewammt wütend/ daß er befähle/ man soltedi- Cörper von der Bruck hinab in dense Gefangene alle wie sie da stunden in Fluß stürtzeten / damit sie in demselbendas angeznnde Feur stürtzen/ und Le- versenckt/ auch keinem Menschen möch-bendig verbrennen. Da feurten nun ten zuhanden kommen / und zutheil /die Nachrichter nicht/ sonder greiften vil minder ihnen ein Ehr beweisen / undnach St. Urso/ St. View/ und den herrlich vergraben wurden. Dann weilandern : bunden ihnen die Hand/ da- derselbe Landpsteger dise Thebeer mitmit sie behend in das wütende Feur dem Feur nicht möchte verzehren / wiegemorsten möchten werden: Aber der er vormahls ihme hat vorgenohmen /Allmächtige GOtt/ der ein Aug auf gedachte er sie jetzt nicht allein mitseine Außerwöhlten gemorsten/ und sie dem Schwert / sonder auch mit demin ihrer Trubsaal nicht verliesse; schickte Wasser auszutilgen / Hostende ihre Lei-Das Feur von Himel herab ein gewaltigen Sturm- ber / und lerste Ehren miteinander aus-wirdvon Wind / der sich wider daß groß auß- zureuten/ und zu gründ stürtzen. Die2mm, gebreite Feur stellte/die brennende HH. Theber Ursus / und Victor/mitg vammr. Scheiter hin und her warffe/und also ihrer gantzen Schar / als wachendedas Feur erlöschte/ daß sich jederman Knecht/ warteten auf die zukunfft deßkoch darüber verwunderte/ der dises höchsten Herren fleißig/befahlenGOttWunderwerck bedenckte / und zu Her- ihre Leiber / und Seelen / giengen hmtzen führte : deßhalben sich dann vil nicht allein mit grosser Gedult / sonderSolothurner/ und Landsleut zu dem auch mit frölichen Gemüth / erzeugtenChristlichen Glaubk bekehrten; bekenn- sich gar freundlich gegen den Nachrich-ten auch frey/ und öffentlich/ daß der tern/ die sie hinaus zu der BruckenGefangenen/ und unschuldigen Thebe- führten / und nach gethanen Gebe« /er Glaub der wahre/ und seeligma- reichte ein jeder sein Haupt dar / undchende Glaub seye/ und daß sie eher liessen sich also freymüthig um GOttes/wolten um dises Glaubens willen ihr und Christlicher Gerechtigkeit willenzeitliches Leben verliehren/dann län- enthaupten. Solche Marryr geschaheBil Solo- ger in ihrer Abgötterey verharren. Als den leisten Tag deß Herbstmonats /
Unirnex nun der Landpsteger sahe / und vernäh- und starben also seeliglich in dem Her-
2? und me/ daß die Thebeer vil Anhänger deß ren/ mit S.Urso/ und Victore sechsenthauptet, ChristenthumszuSolothurn gewonnen und sechtzig/ die ewiger Gedächtnußhetten/ ward er abermahl von neuen würdig seynd / weil sie beständig biß inergrimmet / und setzte sich hefftig wider den Todt ihr schuldige Treu GOTTdie neuen Christen; forderte sie für sich/ dem Allmächtigen/ und seiner Kirchenfragte die Meynung ihres Glaubens / . geleistet haben / und gleich wie sie eines
nach dem er sie beständiglich erfände / Lands / und im dem Leben beyeinan-
verurtheilte er sie sämtlich zum Schwert/ der in Brüderlicher Liebe gelebt / alsound liesse sie enthaupten / damit er den seynd sie auch nach dem Todt aus fonde-Heyden nicht grössere Gelegenheit gä- rer Schickung Gottes beysamen verblie-be / den Christlichen Glauben zubeken- ben / und den Solothurnern als ein son-nen / und anzunemmen. derbahrer Schatz überlassen / und ge-
c,.. schenckt worden. Wahrlich müssen dise
- ' Nach disem allem sahe Hirtacus mit Thebeer dem Leib nach starcke/ und tapf-grossem leyd wie die HH. Ursus / Vi- sere Männer gewesen sein/ wie manctor / und ihre Gesellen nach seinem / vermercken/ und sehen kan/ an ihrenund deß Käysers Befelch / und nach grossen Schencklen/und andern Gebein/fürgesetzten Peynen / und Marteren so noch heutiges Tags in dem Münsternichts fragten / und auf ihrem Glauben zu Solothurn vorhanden,mit unerschrocknen Gemüthern beharr- Nach dem nun die H. Thebeerlich verbliben / auch nicht ein kleine Zahl enthauptet / wurden ihre Leiber / und
Häup-
Die HH.werden jüntSchwertvermhellk,
Die HH.werden aufder Aaren»Brucken zuSolothumenthauptet.