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te-H. Märtyrer fünffhur.dert/ und zwey sen Münster weitlauffiger gesagt wirdJahr alida gerastet Hütten / und die in meinem Buch der Llöstem einer löb-Marter im Jahr Christi z 12. oder zog. lichen Eydgnoßschafft / so ins künfftigüberstanden / führte Kühler Larolus geliebts GOtt auch solle in Druck kom-nachnrahlen den gantzen Leib Exuperan- men. Der allmächtige GOtt erzeigtetij mit sich gen Trier / und vergabete auch vil Wunderzeichen/ Gaben / unddenselben diser Statt. S. Felix aber/ Gnaden den Menschen / durch Fürbitt/und Regula liesse er zu Zürich / in dem und Verdienst diser glorwürdigen Heilt-von ihm erbauten Münster/ deren Gra- gen die doch noch Ms unbekand / und zuber wurden im Jahr deß HErrn 877. diser Zeit der Veränderung der Religi-von dem Bischoff zu Costantz / Pante- yn verborgen ligen zu Zürich. GOttchone mit Nahmen / aus bitt Berthä wird es aber zu seiner Zeit / und nachder Abtißin zu Frauenmünster/ geöff- seinem Wollgefallen auch noch an demnct / und transferiert / von welcher Tag geben / als nur tröstlichEröffnung / und Erbauung deß gross verhoffen.
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Heil. Gaudcmij Bischoffs / und Märty-rers Leben/und Todt.
Den sie im zoa. Jahrvor und nach : um Christlichen Glaubens willen/in der Grafschafft Eleven in Rhetia / überstanden.
S. Fidelis Leben hat der Heil. kerru^ Dsmisnus bescheiden/ welchesim 7. Tj^il / oder i'omo der Heiligen/ deß hochberühmten VattcrsL.su-renu, 8 .r., Carthäuscr Ordens zu Cölln / auf den 28. Tag Weinmonatszufinden / und zulesen ist. Dises H. Märtyrers gedenckt auch der Hoch-würdig O^lse tjsronius Lsrä. k. ?ecrus Lsniüus 8oc. ^elü, M lhrtN l^lsr-
ryroloZ'j^, auf gesagten Tag : Item Johann Guler von Wcineck/ undFortunatus Sprecher von Berneck / beyde Ritter / in ihren Lateinischen/und Teutschen Rhetischen oder Graupündischen Chronicken. Item dasneu / und alt Churer Brevier auf den andern Tag Augusti / daraus wirdas Leben genommen. Item ^ombrnius 5omo r. vic« Ssnaoi-uw.
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ER Heil. Jüngling Fideliswar von fürnehmen / undAdelichen Eltern gebohren/und mit Weltlichem/ oderZeitlichem Hab / und Gutwohl begäbet / da er inFreuden/ Wollust/ und hohen Ehrenin der Welt hätte können leben / ver-achtete er alle dise Ding/ und übergä-be sich in eines Andächtigen. BischosiSZucht / und Gehorsam um der liebeGOttes willen. Dardurch er zuerken-nen gäbe / daß er nicht das Zeitliche /sonder vilmehr das ewige suchte. Unddieweil er die gefangnen Christen/undHH. Märtyrer gern heimsuchte / undverehrete ; ward er mitler Zeit vonGOtt würdig geacht worden / um sei-nes heiligen Sohns JEsu Christi wil-len / sein Blut zu vergießen / und dieMarter-Cron zuerlangen. Aber nicht
allein diente/ und besuchte unser Heil.Fidelis die gefangnen Märtyrer / undDiener GOttes mit Demuth/und Amdacht / sonder vilmehr bcmühete er sichaus Liebe / und grossem Eyffer / dieHeiden / und abgöttische Menschenvon ihrem Irrthum / und Blindheitjubekehren.
Damit er aber bessere Gelegenheithaben möchte GOtt dem Allmächtigendesto mehr Seelen zngewünnen / undsie ZvbekehremZvge er in frembde Land/und begäbe sich in das Kriegswesen /bienete vil Jahr seinem Obersten mitallen Treuen / wie es emem ehrlichenSoldaten zusteht : Beyneben vergaseer seiner Seelen Heyl auch nicht/hiel-te sich unstrüffllich / Christlich / undGottseelig / und seinem Nebeumenschenunschädlich/ und unnachtheilig ; über
Cs?. r-Fidelis be-gibt sich i»das Kriegs»weftn.
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