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kiirovilrmdas Klosternimmt anPersohiirn/und Banein nkrckü,Fort-gang.
KlosterMünster-thal wirderbauen.
S a>rreman ersterAbr imMünster-thal.
78 Von dem H. Germane/ Abt/ und Märtyrer.
Priesterliche Weyhung/ und Amt an-zunehmen / welchem er folgere/ undmit Frolockuttg aller BrüderN/ hielteer seyn erste Meß. In disem . Prie-sterltchen Amt lebte er so unstramich /Andächtig/ und Demüthig/ daß man-niglich ein Exempel ab ihm Nahme/undbegehrte ihm in solchen Lugenden zufolgern
Als nun das Göttsfvrchtige Lebenbeyder Heiligen Wandelberti/ undGermani/ auch anderer AndächtigerBruder des Klosters/ jetzt weit rucht-bahr / und außgehreitet worden; wur-den vil angetribett/ und entzündet/umder Liebe GOttes willen/ der Weltabzusagen / sich in Geistlichen Stand /und Gehorsam des seeltgen Abts Wan-delberti zubegeben/ und als sich zu Lu-xovio die Zahl der Mönchen täglichmehrere/ bedachte sich Wandelbertuswie er mehr Gelegenheit / und stellenbekommen möchte/ Klöster aufzurich-ten/ und also seine Versammlung zo-vertheilen. Diser Zeit war ein Her-tzog mit Nahmen Gundönius im El-saß / mächtig an Land / und Leuthen /beymben auch FrdrN/ und Andächtig tals diser Wandelberti vornehmen er-fahren / auch seiner Brüder guten Wan-del/ und Fromkeit erhöret; beschicketer WandelbertuM/ zeigt ihm an/ wieer willens iN einem Thal (-rsnäis vsl-lis genannt (diser -Ürtwird heUtMün-sterrhal geheissen/ ligt Zwischen Bergund Thal an einem Fischteichen Was-ser ) ein Kloster zu bauen. AlsWandelbertus Visen Platz besichtiget /ihme auch gefiele; wurde er ihm vonGundio mit aller Zugehör/ zu ewigenZeiten geschenckt/ Und übergeben.Hie-rauf verordnete Wandelbertus Frids-aldum seinen Jünger/ einen frommenPriester/ und Mönch dahin/ gäbe ih-me noch andere varzu / welche nach ge-schehenemGottsdienst sich nicht schämm-ten Holtz zuhauen / den Platz außzureu-ten/ und Hertzog Gundonij Merck-,leuthen/ in Erbauung Grandis vallisbeyzuspringen / und das Merck bestesFleiß zübefürdern. Als diser Kloster-Bau zu dem End allbereit kommen /sahe sich Wandelbertus um/ wo er eintaugliche Persohn/ allda Abt/ undVorsteher zusein/ überkommen moch-te/ und nach vil/ und langen b^ben-cken/ hielte er Germanum/ welcherandere an Fromkeit / Adelicher Ge-burt/ Weiß-und Klugheit wert über-traft / am tauglichsten darfür: nähmeden in das neue Kloster / befähle ihmdie Brüder/ und Haußhaltung/ setzteihn zum ersten Abt Orsnäe Vallenü-vm. German erzeigte seinen anbe-
fohlnen Brüdern/ und dem Gotts^hauß vil Guts/ mit gutem Exempel /geistlichen Ermahnungen / und Fort-setzung deß Kloster-Baus/ sonderlichaber weil der Eingang zu disem Thalvil zu Eng / und gefährlich war/ liesseer die Felsen zerbrechen/ und ein wei-ter» Weeg/ und Eingang darzit wa-chem
Über etlich Jahr als der Göttssförchtig Hertzog Gundönius / und nachihm Regierender Bontfacius/ mit Tövabgangett/ welche beede dem KlosterWohl gewogen/ Und vil Guts gethan;folgte Calhicus im Regiment/ demKloster/ und JnNwohnern sehr Feind/Und übel gewogen. Diser suchte An-laß wider dieselben zu wüthen/ Und ty-rannisieren / mit Verwendung / sie we-ren seinen Vorführern allezeit Unge-horsam/ Und Widerspennig gewesen zverwise/ und vertribe die Meyer/undVornehmste in dem Hohenthal in dasElend/ darwiver weder Bitt noch Ver-antwortung statt haben möchte. End-lich führete er frembdes AlemannischKriegsvolck dahin. Cathelmund zö-ge mit einem theil deß Volcks das Thalherauf/ und Cathicus mit dem anderntheil das Münsterthal hinab/ bezwun-gen / und plagten die arme Innwoh-ner/ mit Rauben / Brennen / undLodtschlagen aufs eusserst. DiseTyranney bewegte den H. German /daß er sich mit seinem Prior Randoalsdo/ als er etliche HeylthuM/ und Bü-cher mit sich genehmen / sich auf denWeeg begäbe/ und dem Fürsten Ca-thico selbst zuzöge / ihme sein Lyranney/Und Unbillichkett zuverweisen / Und ihnabzuschrecken : Ehe er aber möchte zudem Hertzog angelangen / wurde er vonetlich freventlichen Soldaten geschlagen/und nidergeworffen / da aber er widerzusich kommen / krasse er den Tyrannenneben einem andern Fürsten Etico / inS. Mauritzen Kirchen an / spräche ihmmit dergleichen Worten zu / und straf-te ihn: S du aller Gerechtigkeit/undGOttes Feind/ warum vergissest dudas Christlich Blut/ und will Mein er-bautes Göttshaüß/ und das gantzeThal mit Feur/ und Schwerv verber-gen / und vertilgen ? fürchtest du nichtdie Hattd-G-Ottes/ welcher du nichtentgehen kanst ? »iMme in bessere Ach-tung die Straff/ welche du vor Au-gen hast. Auf dis bäte der FürstS. German um Verzeihung; zusagte(aber auß falschemHertzen) ihm/ vonverübten Übeln abzustehen / und allenzugefügten Schaden Mergelten/ undzuerstatten. Träte also von dem Hei-ligen ab/ liesse ihn mit Randoaldo al-lem in der Kirchen. Als aber S,
Ger- .
Mänster-thal wir»mit Bran»und Mord
verberget-
S Ger.man straffetden TyE
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