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8. 6H.HU8, ^bbss, Lc Qonfeffor.
Cro. r.E. GalliDatker-land.
WirdIungins Klostergethan.
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asUcbm/ und Mrvm: auch ml-
fahltige Wundemerck deß HklligmAbts/ und Beichtigers Galli.
Ist gestorben im Jahr Christi 624. den l6. Hctobris.
Sein Leben hat der lange nach beschriben tVslsfriäus 8crgbo Abt inbet Reichenau S- Bencdicti Ordens / welches in 5 . rowo Lurij zu finden:auch bey klelcbiol-e tteimirfelä Goldaficn/ Um» l p. 2 . le6 eit correctlO-ne ciiANL. Item bey 7 «anne 3 Vla 8. rkeoj. O. Aus welchen wir das un-sere gezogen / und uns darinn der kürye beflissen. Seiner gedencken auch
VüiLi-clus, -^cio, Lkktar L-rrornus, kecrus Lallllius ia iuir ^lur^ioloAi)!. ausden I§. Weinmonat. 8 iZebercu 8 6 e Vli -18 i1Iustribu8. c»p. 71 . ^OLll ^l ^-rticmiU 8 » 6 c Vinr illustrib. Or6. 8. LeneäiLti. Iib. z. c. 76 . /^rro16ur WlonIlb. r. cap. 9 lüfini Vicre. Item die Benedictiner zu Rorschach gedrückte ;Costantzisch/ Augspurgisch / Bündncrische/ und andere Brevier: )osn8^um-piuu 5 m der grossen Schweitzerischen Chronick nb.csp. 4 . krsncilcu, Quill-rrisnus 6 e R.ebnü blelvcc. Iib. r. cap. 15 . Lc lib. 4 . c. i. Sonderlich haben
auch etliche Schottländer schöne Sachen von S. Gallo geschriben; wieauch nicht weniger tVeciaus. iVlat-celimus in S. Suibertl Leben. Item derScribent/ welcher S. Burcards Leben beschriben. ^n-» in S. ColumbansLeben. Kspcrrus ill 06«. 8. r4ocKe5U5 in drey weitläussigen Büchern, bter-M2NUU8 LoncrsLiur. Lcksr6u5 der Jünger. I-.eilLll8 lid. 4 . IN LNenacco lieZe.Und bey unserer Zeit ^octvci» ^ec^leru, ?rokeliu8 8. Oslli Statthalter zuWeil / lll iul8 ^nnallbus 8so§Lllensibu8, und llb. I. Lc r. 6e Viris tllultridus^lunsstsrij 8 . Oalli.
Gallus von Andächti-gen/ und Hoch-Edlen El-lern in Schottland / umdas Jahr Christi IEsu^29. gebohren / wurde inblüender ersten JugendGott aufgeopffert/und in Hibernia oderIrrland von seinen Eltern in dem Klo-ster Benchor / dem berühmten Geist-lichen Vatter Lommogello oder Co-lumbä anbefohlen / daß er in Klöster-lichen Disciplinen / und Wandel zu-nehmen / und neben vilen Liebhaberndeß Geistlichen Kampffs/ und Gehor-sams/ erwachsen/und gehorsamlich nach-folgen solte. Weil aber Gallus eineshohen Verstands/ und wohlerzogkwar/auch in grossen Tugenden sehr zuge-nommen ; hat er mit dem GnadenGottes also geziehret / die Gramma-ticam / und Prosodiam bald wohl er-griffen. Nicht weniger auch was inder Heil. Schrifft schwär / und nichtleichtlich zuverstehen / andern die esvon rhme ersucht / mit solcher Weiß-
und Klugheit bericht/ und ausgelegt /daß sie sich darab verwunderten / chnlobten / und preyseten. Wege» so ho- MrdPkit»hen Verstands ist er auf Machten deß stcr.
Abts Commogelli/ und durch andererAntrib/von einer geistlichen Weyhungzu der andern erhöhet / und linder sei-nen Willen Priester worden. In sol-chen Würden versöhne« er GOtt denHErren Tag / und Nacht mit Gebelt/und eyffrigen Zähern. Solches Na-me Columbanus in acht/ und begehr-te die Evangelische Vollkommenheitfortzusetzen / daß ist um der Liebe Got-tes willen alles verlassen / sein Creutzaufsich nemmen/ und dem HErrn bloßnachzufolgen: handelt mit seinen Brü-dern deß Klosters Benchor / daß dereriz. sich zusamen verbunden / ihr! Klo-ster / und Vatterland zuverlassen/ einheiliges Leben anzustellen/ den Christ-lichen Glauben andern zuverkündcn /und auszubreiten. Und als sie von Komt mitCommogello ihrem Abt Erlaubnus er- Coiamba,langt / ist Columbanuß als der Vatter/
mit