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Von dem Heiligen Güllo/
Die Jung-ran romkn ein K!o»strr.
H.
H Galtbautt einKirch / undLiostcr /auch wassich da zu«getragen.
S- Gallverstehetdeß adwe,senden Cd,lnmbaiiiTodt-
SchicketMaqiiumin Welsch-land / S.Coknnibanihinsertrecht;i.er,kündigen.
seyn/ und befördern / auch ihme einLellen / und Wohnung bauen lassen.Frideburga deß Königs Vertraute/zo-ge von dem König vor der Hochzeit;begäbe sich zu Metz in ein Kloster/ Si-gebertus dörffte sie zum Ehestand nichtzwingen/ dann er besorgte/ der leyigFeind möchte wider Gewalt in sie be-kommen/ oder ihme sechsten ein ho-hers Leyd zustehen.
Nachkommender Zeit/ fienge derFreund Gottes in seiner Wildnuß aneine Kirchen zubauen/ und Wohnun-gen zuverfertigen / in denen die Bru-der bleiben könnten; derer hette er da-mahls zwölst/ in der Liebe/ und DienstGottes wol underricht / und bestätiget.Einsmahls hat es sich zugetragen / daßder heilige Galt / und seine Bruder imKirchenbau geschäfftig arbeiteten ; dawäre ein Brett / so in die Wand einzuse-tzen wäre/ vier Handbreit/ kürtzerer-funden/ als die andere gewesen/ derWerckmeister wolte dises beyseits/alsuntauglich/ thun ; da befähle der hei-lige Galt/ er und seine Gehülffen sot-ten mit ihm nach Hauß zum essen gehen.Nach verrichten» Mitragmahl/ kehrtensie zu chret Arbeit/ befundeu das Brettein halben Schuh länger als die an-dern zuseyn / verwundern sich / verord-neten diß / so sich rvunderbahrlich er-streckt/ an seyn Srth/ neben die ande-re m die Wand. Welches darnachein lange Zeit von den Christglau.bigenbesucht / und in dem Zahnwehthum istgrosse Hilff dardurch erzeigt worden.Andermahlen / da seine Bruder nachder Mette sich zu Ruhe begeben / for-dert der heilige Gast morgens frühesein Diaconum Magnoaldum/ sagte: Ersolle ihm den Altar mit aller Zugehörbereiten/ damit er also bald könnteMeß lesen. Darauf Magnoaldus /ob er Meß wölle lesen ? ja antwort derheilige Gall ; dann ich habe gewissenBericht/ es sey heut (den 21 . Winter-monats/ Anno 6-8.) Auß disem trüb-seligen Leben zu dem ewigen Freudendeß himmlischen Paradeyses/ meinVatter/ und Herr Columbanus/ ge-fahren/ und zu seiner Ruhe/ solle ichdas Opffer auffopjftrn. Darauf mandas Zeichen mit dem Geleut/ in dieKirchen geben/ und zusamen kommen /nach gehaltener Meß/ befähle der H.Gast Magnoaldo/ er solle sich aufIta-liam verfertigen / in der Bobiensi Klo-ster zuerkündigen/ wie es mit dem hei-ligen Columbano zugangen; solle denTag/ und Stund in acht nehmen / inwelcher er verfchiden. Darbey werdeer erkennen/ ob er der heilige Galtrecht gesehen/ und in der Wahrheit be-,
stehe/ solle nach allem empfangnemUr-kund / also bald wider zu ihm kehren/Magnoaldus fallet ihme zu Fuß/ wen-det für/ er wußt den Weeg nicht: de-ine der heilige Gall - Er solle nicht ver-zagen sonder fort gehen/ der Herr wer-de seine Weeg/ Steg richten. Em-pfienge den Seegen / nähme den Weegunder die Fuß / käme glücklich in dasBobiensisch Kloster. Da befändeer alles Wahr zu sein / wie es dem H.Gallo geostenbahret worden/ dortenverblibe er über Nacht: deß Morgensbegehrt er vom Convent ein Schreibendas Ableiben deß heiligen Columbanibetreffend ; die Brüder schicksten auchbey ihm dem heiligen Gallo / deß hei-ligen Vatters Stab / mit Meldung /der heilige Columbanus hätte es vorseinem End also verlassen. Damitzöge Magnoaldus von ihnen / komt in8. Tagen wider glücklich an / übergibtdem H. Gallo die Brieff/ und demStab / daß er durch dises wolbekantesPfand / von dem Gehorsam ledig zuseinerkennen möge; erzehlt ihme beynebenso wohl seiner Reiß/ als der BrüderWohlstand / wie auch das selige Le-ben / und Abschid des heiligen Culum-bani. Als der heilige Gall den Brieffgelesen/ Weineteer bitterlich.
DiserZeitist auch Eustachius/Abtzu Luxovien / welchen der heilige Co-lumbanus vor disem allda eingesetzthätte / gestorben. N im berathschlag-ten sich die Brüder/ und kamen überein / den heiligen Gallum wider zufor-dern / und deme sich zu Gehorsam er-geben ; fanden also einen Bruder außdenen so auß Jrrland dorthin kommen/mit einem Schreiben/ die Ursach ihresanbringens betreffend. Als dise beyseiner Cellen angelangt / und die Ur-sach ihres ankommen angezeigt worden/legten sie nach verrichten: Gebett in derKirchen ihre Brteffab/ aber der hei-lige Gall/ auß erheblichen Ursachen /wolte ihren begehren gar nit Mimen/also daß sie die Hoffnung / ihn zube-wegen/ satten liessen. Auf diß er-fordert er einen auß den Brüdern/undragte: was man zuessen habe ? be-käme zur Antwort: daß nur ein festerMehls für sie alle im Vorrath sey; dabefähle er Brod darauß Machen / spre-chend : GOtt kan einen Tisch in derWüste zubereiten / und als er angestelt/man solle Kräuter zusammen suchen /nimt er das Garn / und einen ftinenBrüderen/ samt denen so waren an-kommen/ giengen dem Wasser zu/setz-ten ihre Netz / stetigen aufGott ver-träumt/ in einer Grub da das Was-ser zusammen läufst ein grossen Fisch /
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rs.
Wird zurAbttheyjHrovij be,gehtt.
Erzeigt iraBrübrrnaroß Chr /vellistigetsie
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