Von etlichen Heiligen /
T Berti,nus stirbt.
Im Jahr8so- den 4.Fcbr.
r.
Dir drey
hätte/ voll des H. Geists/ und guten H. Berrini Lebenfikidet der guthertzi-Wercken/ scheidet er zu dem Herren ge Leser bey k. ?. l.3urenro8uttoli:sr.den 5. Tag Herbstmonats im Jahr rllullano lom. 5. an dem fünfftendes Herren 698. mit grossem trauren Tag Herbstmonat. Seiner geden-seiner Mitbrüvern / und war begraben cken auch auf gesagten Tag t^lugräuL»in das Kloster Sithin/ welches er auf- (ÜLsgr öaromus, Orülms, l'rirdsmi-gebauer hatte zu der Ehr der Heiligen us, iviolanus, 8. Lernsräus Lpitto!»Mutter GOttes Maria/ Und St.De- 141. H. Legueriritrus rribus.tri des Fürsten der Apostlen. Des
VII.
8. Lremira, Lc ^larr^r.
Von dem Heiligen Einsidcl / und
Märtyrer Ancirado.
lebte um das Jahr 850. oderetwas zuvor/ ein GottseeligerEinsidler mit Nahmen Ancira-dus/ der folte ein AugustinerMönch Sremitarum gewesen seyn: wieEmrandus / ein Diacon zu Paphia inWelschlanv bezeuget / und schrifftlichhinderlassen/ demekr. p.^icolsusLüru-tenius, in seinem ^onaüico ^uguttinis-no, ?srre tecunäa csp. 14. kol. 85-im4>l-eNloru8 ^lonuckeniis, beystimmet/sprechend : daß VerH-AnciradusEin-sldler auß Tcutschland in HispaniamLusitanicam kommen/ und am FlußTago ohn ferrn von der Statt Scabi-
litana etlich Jahr ein heiliges/ und tu-genvsames Leben geführt habe. Dctzaber der H. Anciradus-widerum nachTeutschland reisen wolte/ und überdas hohe Rhetische Alpgebürg/ gegendem Züricher - See kommen / ist er ohn-ferrn von demselben von Mördern ver-wund/erstochen/ und umgebracht wor-den/ den 6. Tag Hornung des 850.,Jahrs/ und hat also die H. Marter-Cronn erlanget. Von länge derZeit aber ist so wohl des Heil. Grab/als der Platz der Martyrungmänniglich unbekannt.
vm.
Tim
dcn rr-Ilinij *
Lsx. l.
I'res 8s. ^nrtyreg.
Von den drey Heiligen Märtyrer /
Engelsachsen genannt.
^Je ein wenig in den Engetlandi-schen Geschichtk erfahren seynd /werden ohn Zweiffel sich uter-innern haben/ daß als im Jahr449. bey Regierung des Königs Vor-legen/ ein frembdes Volck in die Jn-sul gefallen/ in Meynung die Jnnwoh-ner zu undertrucken / deßwegen Vortt-gerus gezwungen worden/ den Hertzo-gen Eugistum aus Sachsen / um Hilffanzusprechen/ wider seine Feind. Ett-giftus komt mit grosser Macht dem Kö-nig zuhiiff/ vertreibt die Feind/ undgefallt ihme das Land so wohl / daßer nicht mehr mit den seinigen dataußweichen wolte / sonder von dem Königerlangte/ zu Dancksagung seiner Dien-sten/ ein Theil des Lands zu einemHertzogthum. Dise weil sie gebohrneSachsen/ und jetzt in Engelland woh-neten / seynd sie von den Jnnwohnern/und Außlandern Engelsachsen genanntworden.
Miller Zeit waren von Visen Ctt-gelsachsen drey herrliche Jüngling er-
bohren/ welche als sie zu ihren Jahrenrammen/ eimlndertt ein Römerfahrt senM»Pilgerweiß zuverrichten versprochen, durchDise drey Jüngling ( deren NahmenGOtt allein bekannt/von den Men-
schen aber die drey H. Engelsachsen vonAlters Herd genannt worden ) zogenauß ihren Vatterland über Meer inDeutschland / um das 900. Jahr unge-fährlich ( dann kem gewisse Jahrzahlgefunden wird.) Und wie sie nun durchdas Deutschland herauf reiferen/ undin das Ergöu kämmen/ in dem FleckenSarMenstorff / war eben da ein Hoch-zeit gehalten / und als in der Kirchendie Meß/ und Predig vollendet/ undbeyde neue Ehemevschen zusamen gebenworden / giengen sie mit ihren Ehren-gästen an ein ehrliche Mahlzeit/ zu wel-cher aus Freundlichkeit der Jnnwoh-ner dise drey Engelsachsen/ als ftemb-de Pilger auch geladen/ und beruffe»worden. Nach Vollender Mahlzeitwollen die drey Engelsachsen nebenfreundlicher Dancksagung der bewißnen
Ehren
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