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Zwvkrachtrm Rna> /dem beflisseG. Ulrichsich jnvcr,einigen.
2 l 4 Von dem Heiligen Ulrich /
( damahlen die Engelweyhung entstan- Bäyern. Um das Jahr 95z. belä- S- uGden / und fürgangen/ ) sonder wall- gert er den Bischoff in dem Schloß AtMfahrtete auch schier Jährlich dahin mit Menchingen / aber es ist ihme nicht ArnulM-grosser Andacht / und verehrete auch wohl gerathen / dann Graf Adel-dises Gottshauß mit best H. Mauritij bertus / und deß Bischoffen BruderArm / neben anderen schönen Heylthu- Thietbaldus haben in wenig Lägen het-mer/Ornaten/und Vergabungen.Als er nach ihne mit grossem Schaden seinesaber einesmahls zu disem Einsidlischen Volcks von der Belagerung abgetri-Gottshauß kommen / den Diener Got- ben / daß er mit wohlverdienten Schan-tes Eberhardum den ersten Abt zu>e- den in sein Vatterland abziehen müß-hen / und nach gehaltnem Opffer ihres te / daselb auch sein Bruder HerimattGebetts / auch nach Brüderlichem/ und gefangen / und Arnulphus bald hernachfreundlichem Gespräch / und Geistlichen erschlagen worden; Andere Mitbelffer -Äuß / wider heim ziehen wolt / und und Räuber deß Thumstiffts unser lie-jetzt anfiengezugehen / da eylet der Die- ben Frauen zu Augspurg / seynd alle hiener Gottes Eberhardus ihme nach / zeitlich / und dort ewig gestrafft wor-fällt ihme übermahl um den Hals / und den / er habe dann durch Wiche Ge-lyncht mit Visen Worten: von dsser nugthuung / und Gnaden GOttes /
Stund an werden wir einander in disem auf deß Bischoffen selbs Fürbm / ab-geben nicht mehr sehen / biß wir nach solviert mögen werden. Der Zanckabsterben deß Leibs / ein andern bey aber so zwischen Käyser Otto / und Her-GOtt sehen werden. Darauf ihne der tzog Ludolphv/von deß Käyfers Bru-Bischoff gefragt: Ehrwürdiger Vatter dern Hertzogen Henrici wegen entstan-weist du setzt fürgewiß die Zeit meines den/ istfo hoch erwachsen qeweßt/ daßAbsterbens nahe zuseyn? er antwor- man sie nicht änderst / dann mit demtet : das End deines Leben ist noch Schwerd scheiden möchte; als man sichnicht da / aber das End wird es bezeu- nun zu der Schlacht richtete / da erin-gen / daß es war ist was ich sage. Al- nert sich der Held GOttes / daß dieso seynd sie von einander gescheiden / Füß deren die den Friden tragen / Hei- U--- 5»-und ehe der Bischoff wider gen Einsid- lig seynd / und daß der HErr in dem . ^len kommen / ist der Gottseelige Eber- Evangelio selbst spricht: Seelig seynd ''hardus in dem Jahr deß HErren 958. die Fridsamen / dann sie Kinder Got-von diser Welt verschieden. tes genannt sollen werden / und nimt zu
Aber wie aller fromen Feind der ney- dem Gehilffen den Harbertum einen an-dige Teuffel gesehen/daß derH. Mann dächtigen Bischoff zu Chur/ (dlsetauf Visen Staffel der Tugend jederzeit würd erwählet in dem Jahr 948. undhöher gestigen/da hat er angefangen sich regiert 2t. Jahr) stellet sich mittenzubefleiffen / wie er könnt / und möcht zwischen Vatter/ und Sohn sahet durchseyn Hertz / und Willen verhinderen, den Geist GOttes so artig an / sie ZUDiser Zeit haben sich Zänck / und Haß dem Friden bereden / daß er sie leicht-zwischen Käyser Otten deß grösseren lich zu der Einigkeit verbunden/und ih-Sohn / Ludolpho Hertzog zu Aleman- re Hertzen zu einer beständigen Liebe /nien / und Schwaben / und seinem versöhnet hat.
Vetteren Henrico Hertzogen in Bäy- _
ern/ durch deß Sathans anreißen / Indem nächstfolgenden Jahr/daßund bösser Leuth Stifftung / erreget, ist indem 955. nach Christi Geburt / istAls aber der Käyser sie garnicht ver- das Ungarisch Volck grausamer danneinigen könnte / da ist er dem Bruder einiges wildes Thier/ mit unzählichemwider den Sohn beygestanden. Es Kriegsheer heraus gefallen / wie demwar aber derselben Zeit Pfaltzgraf Ar- H. Mann von GOtt offenbahret ge-nulph / weyland Hertzogen Arnulphi weßt / hat das gantz Bäyerland vonSohn / dem gemelter Hertzog Henri- der Thonau biß zum Schwartzwald /cus gantz Bäyerland samt der Haupt- der zu dem Gebüvg gehörig / auch einstatt Regenspurg befohlen / und er ist Theil Schwabenland / biß zum demselber in Sachsen zu dem Käyser gezo- Fluß Jlar verherget / und verwüstet,gen/ wie er nun ein Zeit lang da ver- Ist letstlich auch über den Lech kommen/harret/ übergibt der PfaltzgrafArnul- hat St. Afrä Kirchen Mit Fcur ver-phus/ wie ein treuloser Landflüchtiger/ brennt/ und die Statt Augspurg belä-sich samt der Statt / und gantzem Volck gert. Da hat sich der H. Bischoff /in deß K'äysers Sohns Ludolphi Ge- als ein wahrer Hirt dargegen grstelt /walt; rucket auf Augspurg / blündert und Visen gantzen Handel GOtt besch-ältes/ nimt etliche unsers H. Bischoffs len / und weil das Kriegsvolck zu -erUlrichs Kriegsvolck gefarkgen / und keh- Stattmaur hinaus / und vor dem Thorret also mit Raub wohl geladen / ja hesstig wider die Feind gestritten / damit Sünden hart beschwürt/ wider in ist der H. Bischoff auf einem Pferd ge-
fts-