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noch vor der Stakt gelegen. Mehr war unser H. Bischofs auch begäbetdie Seiten/ und Säulen zu Bischofs-- und seynd ihme vil heimliche/ undvcr-zell samt dem Chor / dann es zuvor ein borgne Geheimnussen von Gott geof-kleines geviertesÄirchlein gewesen/wie fenbahret worden / sonderlich in demes BischofsSalomon gestifftet. Mtt- Jahr Christi 948. auf den H. Creutz-lerwcil gewunne der Mann GOttes tag zu Herbstzeiten in der Nacht/ wieein Lust / Bcgierd / und Liebe gen Jeru-- Gott der Allmächtig mit einer grossensastm/die H. Glätt unserer Erlösung Schaar der Englen / und Heilige»heimzusuchen / und allda seiner Andacht Himmelfürsten/ seiner geliebten Mut-zu pflegen / welche Reiß er zu dreyen terMariä zu hohen Ehren/ die Capellunderschidlichen Zeiten seines wehren- zu Einsidlen mit eygner Hand weyhenden Bischösflichen Ampts verrichtete, sahe. Von disem grossen Wunder-Er hatte auch ein sondere grosse Liebe/ zeichen besehe der fronune Leser das Le-und Andacht zu dem allerheiligstenGrab ben St. Eberhard!/ des ersten AbtsJEsu Christi unsers Herren/ dessen zu Einsidlen fol. 207. Cap. z. Es istAbbildung/ Grösse/ und Weite er mit auch die gemeine sag/ unser Gottsee-sich aus dem H. Land gen Lostantz ge- liger Conradus seye auf ein Zeit mitbracht / und als er nicht lang hernach trocknen Füssen/ über den wetten Bo-bey demThumdie Capellen St.Mau- densee gangen/ wie solches k. ?. Pe-rms bauete / mtt etlichen Pfründen/ und rrus Lamlius in seinem lVlarryroloFio,Priestern stifstete / und versähe / liesse er neben andern bekrästtiget. Als St.
,n die Mitte der Capellö die eygentliche/ Gebhardus der ein gebohrner Grastinn -und außwendlg Abbildung der Ca- vonBregentzwar/ zu Costantz stuvier-pellen/ von guten Rorschacher Steinen/ te/ und dem H. Conrado wohl befoh-des H. Grabs Christi setzen/ wie es len war/ begäbe es sich/ daßderGeb-noch gesehen wird / und so wohl dise / hardus sich in dem BischöfflichenThron/als andere Capellen / und Kirchen mit und Sessel St. Conradt setzte / da a-köstllchen Heillgthumer/ thetls von den ber der Gottseelige Bischoff ohngesährlieben Heiligen GSttes/ thells auch darzu kame/ spräche er zu demJüng-von dem A Land Palestinä / und Rom/ sing: Gebharde du sitzest noch zu ftü-mtt Gold/ und Srlber eingefaßt/ zie- he in Visen Sessel/ dann noch einteren. Nicht ferr von disem H. Grab vor dir in Visen Thron sitzen wird-Wol-unsers Heylands / doch ausserhalb der te damit der H. Bischoss andeuten/ daßCapellen St Mauririj/ aus grosser er zwar künfftiger Zeit Bischoss wurdeDemuth/ under dem freyen Himmel werden/ doch wurde vor ihme noch einaufdem Kttchhofferwöhleteer ihme sein anderer an das Vischthum kommen ;Begräbnuß. Zu dem allem hat er wie dann geschahe/ daß nach St. Con-auch ein Spital zu Costantz/ zu Auf- rado Gamenoldus/ und darauf Geb-enthaltung zwölst Armen/die allzeit hardus Bischoff zu Costantz worden,allda erhalten sollen werden / neben
andern Frembdlingen / und Durchrei- Von der freundlichen Gemein- ^senden Bettlern/gebauet/ zu deme er schafft / und Heimsuchungen des Heil. Von derso grosse Anmurhung gehabt/ daß er Lonradi mit dem H. Bischoff Ulrich Frcun^selber in eygner Persohn Holtz / Stein/ zu Augspurg / besehe der guthertzige Le-und andere zum Gebäu gehörende ser das Leben des H. Ulrichs/ obenWerck/ getragen/ und denselben'mit beschribcn cap. 10. fol. 215. Aufein richs.genügsamen Zinßen / und Gülten be- Zeit begäbe es sich / daß der H. Bischossgäbet. Es vermeinen etliche daß di- .Ulrich St. Conradunr als seinen Vet-ser Spital gewesen seye das Seelhauß/ tern / auf dem Schloß Lausten an demandere das klein Spittälein/ daß jetzt Rhein under Schaffhausen/ heimsuchrdie Lhum - Probstey ist. Aber wann te / und als dise beyde Heilige Männerman den Stifft - Briefs-Bischofs Ul - an einem Morgen von dem Schloß hi-rlchs deß ersten diß Nahmens zu Co- nab giengenssen grausamen Wasserfahl/stantz liset/ und das Privilegium Ääy- ( wie derRhein zwischen zweyenSchrvf-scrs Heinrichs des vierdtcn / findet sen/ oder Bergen hindurch schüfst inman daß diser Spital / das jetzig Gotts- ein Liesse / als wolt er sich in das Erd-hauß Creutzlingen gewesen ist/ wie an reich verfencken/ und aus diser tieffewi-stlnemOrth/ äelViolniüeiijsIstelveriL, derum hinauff quallete/ und schwun- 2zu!« sen. Er halste auch die Statt ge / und von bannen auf RheinauCostantz zuverbesseren / und mir Ve- zuflusse) zubesichtigen / da sahen disestungen verwahren/ wider der Hun- zween H. Bischoff mit grofstr verwun-nen oder Ungern Anlanß/ dieim Jahr derung under andern Wunderwerkend.sH"rren9z8. hernach mit Schanden/ Zween Vögel um dise beyde ^Schroffen/und Sckaden müßten abziehen. oder Bergen in dem Rhein stehen/ und
Atzt dem Geist der Weissagung darnach dem grausamen Wasserfahl so
nahet