Des Gottshauß zu,Einsidlen.
Äugend auf andächtig/ und Gott ange-nehm/ so in Glück/ und Unglück allenTrdst/ und Hoffnung in GOtt setzete.Sie war wcder indem Glück zu derHoch-muth/ noch in Trübsal zu der Unge-dult bewegt worden / in den Gebär-den/ und Kleidern einfältig / ihr Kö-nig- und-Käyserliche Zierden gäbe sieden Armen / und Geistlichen Persohrneu zu ihrer Aufenthalrung. Sie stiff-tet / und mehrere vü Gvttsbäuser inBurgund / und in dem RömischenReich / sonderlich aber / daß von ihrerFrau Mutter Bertha gestiffte Gotts-hauß Pecerlingen (soinBerner Land-schaft ligt ) mehrere sie fast / weil ihrVatter Rudolphus H. König / undMutter Bertha allda begraben lagen.Dem Gottshauß Einsidlen / thäte siemit ihrem Ehegemahlortone demKäy-ser so grosse Steur/ Hilff/ und Stif-tung / daß sie beyde jederzeit deßGottshauß Einsidlen Stiffter / undStiffterin genennt / und gehalten wur-den. Die H. Adelheit strffrete auchein Kloster zu Paffey zu der Ehre St.Salvaroris / Item eines in Sachsen.Dem Gottshauß S- Mauritij in Wal-lis / beyden Bischösfiichen StifternGenff / und Lssanna / thäte sie vil köst-liche Vergabungen. Sie suchte auchvil andere Stiffter / Klöster/ und Kir-chen mit grosser Andacht ohn anderlaß/durch ihr Leben heim / denen allen sttihr reiche Steur / und Handreichung/als einer Käyserlichen Persvhnziemer/mit theilte.
rzf
Endlich ir. Jahr vor ihrem fetti-gen Ableiben/ bauetemehrgesagteKäy-serin / das Kloster Salsa oder Sale-tio/ an dem Rhein/ under StraßburgSt. Benedicti Regul zu Ehren Got-tes / und beyden Himmelfürsten St.Petri/ und Pauli / welches auchWilderaldus Bischofs zu Straßburgweyhete den 28. Wintermonat / alsOtto der dritte das Römische Reichregierte. Den Mönchen setzte sieEzzemannüm ihren Beicht-Vattervor / urw begabete das Kloster nachVollendern Bau.< der nicht alleinschön / und zierlich / sonder auch köst-lich/ ) mit Land/ und Leuth/ Gold /und Gelt auf das stattlichste. Lebtenach vollenden» Gebäu/ ünd Stifftüngnoch 4. Jahr in grosser Heiligkeit / An-dacht / und einsamen Leben. Skarbeseeliglich indem 26. Jähr ihres le'tftenWittwenstands / in ihrem Hohen Alteran einem Fieber/ den 16. Tag Christ-monat/indem >cx)O. Jahr nach Chri-sti Geburt. Sie leuchtete indem Le-ben mit einem prophetischen Geist / undWünderzeichen/ dergleichen nach ihremfertigen Todt / weiche/ weil sie nicht inunsern Landen geschehen / wöllen wirsie beruhen lassen / und solle uns genugseyn / daß wir ihr Heil. Leben / undfettigen Todt angezeigt haben. JhtLeib ruhet in obgesagrem Gottshauß
Salsa am Rhein under Straß-bürg.
k. iv 4 urer, Dic A. Schwel«.
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