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Helvetia Sancta, H. Schweitzer-Land : das ist ein Heiliger lustiger Blumen-Garten, und Paradeiss der Heiligen; oder Beschreibung aller Heiligen, so von Anfang der Christenheit in Heiligkeit des Lebens, und mancherley Wunderwercken, nicht allein in Schweitzerland, sondern auch an angräntzenden Orthen geleuchtet samt einem Zusatz von dem Heiligen Maryrer Fideli, und der Feyrlichen Enthebung des Seeligen Bruder Clausen, wie auch mit einem ausführlichen Register aller Heiligen, und Seeligen / <<seu>> Paradisus Sanctorum Helvetiae florum zusammen gezogen, und beschriben durch weyland den ehrwürdigen, und wohlgelehrten Herren, P.F. Henricum Murer, der Carthauss Ittingen Profess, und Procurator, etc.
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Csp. i.

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und Dcchand zu Einsidlkli / hernach Bl-schoff zu Rcgenspurg Leben-

Starke im Jahr 994 - denzi. Ocesbris-

Sein Leben haben beschuhen / oder gedcnckcn seiner Omänm Xnooy-

mu;, welches ?» I^sureacm;Lurilis ^om. <. den Z i- Actdbris ^mbkrrusja Lbroaico. ^osnnes Hickemm» 6e viris Illultclvuz 8. Le-ieäiÄt ,

tib. z. csp. rr9 und lib. 4. c. rr6. Oiermsrus Ltarrj^us ?oe^irenr> ii'inz iaLlironico. O-eisr Lsrolliu; in dtucir Ltarr/rolo^i, Kom zt. Octobrls. DÜ

er auch diese Wort darzu setzet: s.e§i prLrel-es l^ibcllum Iplius viröni coa-

rinSncem , eamc^ue tscris imaßiNibuz referentk'M , siinrgue iniki äescripra

miraculs poltobimm 5 En. ?etrn,. Omliui, m dkM Teutschen ^41/50!»-L'o. Die z. kleine Einfidlische Chronicken / ünder dem letstcn Prälaten auß-gaNgkN. ^tnrtiLUs k.säeru, l. pgrc. LsvsriL 8 LncsX. Auß dtNz. letsten/und ?. Sui-ic,. haben wir das unsere gezogen. Altem ttunälU!., und ^vcncl-0U8 , in ihren Chronicken. ^rroläur ZVlva, I_.IKN1 virrpsl-c^t. lit». r. cs^9. ric. Regenspurg/ 5 ol. Lf^. Lrevisrium Louttauuellie.

OlffgangUs vonGräffli-chem Stammen inSchwaben gebohren /dessen Vatker GraffN.von Pfullingen/ vondem uhralten SchloßAhalm nicht fern von Rürtlingen: seynMutter aber war GertrüudGräfsinvoNBeringen / so im Sultzbach da sie ihkEygemhumhatte/ begraben ligt. Alssie mit dem seeligen Ämd schwangergieng/ gedunckte sie im Schloß Wel-lenburg/ oder Weltenburg in Lhur-wählen gelegen/ damahls wohnhaft /sie trage ein Stern undek ihrem Her-tzen/ veme seyn folgents Leben sichwol verglichen: dann er mit Worten /Wercken/ und Leben geleuchtet / wie einStern. Als er gebohren / und Wolff-ganggetaufft worden/ fienge an mitdem Alter die Gnad Gottes in ihm auf-wachsen / und zunehmen. Da er a-ber 7. 3 ahr alt war / wurde er vonseinen Eltern in die Reicherm» geführt/(dannselbiger Zeit dorten die Studiäherrlich florierten ) freundlich empfan-gen / und einem Beistrichen in dieZucht/ und Lehr zu underweisen / ge-geben. Da nähme er im studieren al-so zu / daß sich sein eygner Lehrmeister/und andere Gelehrte / darüber verwun-dertem Dann er in kurtzer Zeit nichtallein den eusserlichen Buchstaben/son-der auch den Verstand / und innerliche

Geheimnussen erkundiget. Dessen ersich aber nicht übernbhmen / sonder leb-te indem Gottshauß Mit allen freund-lich/ Und sittlich. Heinricus Poppo-Nis Bischoffs zu Würtzburg Bruder /aus der Hertzogen von Schwaben -und Francken Stammen / gewänne /wegen WolffgaNgi hohen Verstand-guten Sitten / und Liebe zum studie-ren / ein sondere Anmüthigkeit zu ih-me / spräche ihm auch zUm öfftern zu / ^ §1und bezwunge ihn gleichsam zuverspre- WrMchen / mit ihm naher Würtzburg zukom-men /seine Studia allda zuvollziehen /

Und die H.SchrifftZuerlehrnen. Weükurtz zuvor Bischoff Poppo / Stepha- ^ ^num ein hochgelehrter Mann auöIta-lia beruffen / sein Geschicklichkeit / undWeißheit zuoftenbahren. Am selbenOrth ündergabkn sich beyde genannten/Stephans under sein Disciplin / undLehr. Aber Wölffgang nähme durchdie Gnad deß H. Geists / dermassenin Äunst / und Lehr zu / daß er auchin Erklärung / und Auslegung hoch-verstäNdiger geheimer Sckrifften alleübertrafst. Sonderlich als Stepha-nus auf ein Zeit aus dem Martiano sei-nen Zuhvreren etwas fürlase / welchessie nicht verstanden/weilenStephanüsselbst nickt so gar deutlich selben Spruchhätte ausgelegt / wurde St. Wölffgangvon seinen Mitgesellen erbetten / er sol-le den Spruch ihnen erleuttern/welches

er

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