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Helvetia Sancta, H. Schweitzer-Land : das ist ein Heiliger lustiger Blumen-Garten, und Paradeiss der Heiligen; oder Beschreibung aller Heiligen, so von Anfang der Christenheit in Heiligkeit des Lebens, und mancherley Wunderwercken, nicht allein in Schweitzerland, sondern auch an angräntzenden Orthen geleuchtet samt einem Zusatz von dem Heiligen Maryrer Fideli, und der Feyrlichen Enthebung des Seeligen Bruder Clausen, wie auch mit einem ausführlichen Register aller Heiligen, und Seeligen / <<seu>> Paradisus Sanctorum Helvetiae florum zusammen gezogen, und beschriben durch weyland den ehrwürdigen, und wohlgelehrten Herren, P.F. Henricum Murer, der Carthauss Ittingen Profess, und Procurator, etc.
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Esp. S.

C. Geb,hard crlangttznRomG-Grego-rij MagniHaupt-

D>e Rö«mcr setzmihm nach.

PadnsderFluß zer.theilt sich.

2-^6 Von dem Heiligen Gebhard/

praccliLio lVIonallsrio concella tunr, öc gen/ ist M Flvß bll'ben/ UNd ZUgkUNdä jure, öc cllrione ipllu8 Vlonallcriz 3U- gangen. Da sagte der H. Gebhard:

5erre voluerir, nili rellpilLsr, excom- 'Es sey vonnöthen gewesen / daß sierriumLritusä(Corpore, öL 8ar>AuineOo- dis Orts den Zoll ließen/ darum ha-mini noitri sD8D Lbrilli conüllar, öc be Gott solches verhengt/ demhabenanarkcmi^arus ä 8anÄis ?arribu8 omni- sie um erzeigte Gnad danck gesagt/ undl)U8) A ä uobi8; nec in exiru vikiL com- ihre Reiß fortgesetzt. Nach dem diemunicer, leä eriam morruo , nomcn Römer selbst geschehen / was sich zuge-eju8 inrer lVIillarum lolennia nulio mo- tragen / erkenneten sie den Willen/ undclo reciterur. t)ui VLro pio inmiru Macht Gottes/ und zogen ohn weiterecullo3, öLprocuraror kuzu8 noüri prse- Nachsetzung zurück. St- Gebhardcepri excirerir) beneäiÄioni8 Alariam, käme follends glücklich gen Costantz /virämcjUL ab ipto Domino DDO) 6c legte seinen Schatz / und Verehrung in8alvarore M8D Lllriüo meresrur in seyn Kloster Perershausen/ allda ge-lecula ieLulorum, /^men. 8criprum nanntes Heylthum noch aufbehaltenper MÄNU8 soanm8 ^otarij, LL^eAio- wird. Gleichwol ist dls H. Haupt/narsi , öc, 8Lrilüari) 8. Dsrergnenli8 ?a- aus länge der Zeit/ und Einfalt/oderlarsi in iVlente ^prili, öe inclitlione ie- Unfleiß der Menschen / in dein Sarchcunäa. Darum verö VII. dalencla3 neben andern Heylthummern verfallen/

KIaja8 per M3NU8 Lre^oriz Dpitcopi verbrosmet/ daß es nicht mehr so na-8aerse?orruenii8 lTccleÜX, äc Liblio- türlich kan fürgewisen/ und gesehenrllecarij 8ecÜ8 /^pollolicce. /^nno werden,l^onriücarüs Domini nollri ^osnnib

Isnöiilßmi kspL I V. Über daß alles verordnet / und ver- <7zp, ?

schafft er den Thumherren deß Costan- StNicht allein erlangte St. Gebhard tzer Stifsts zuVerbesserung ihrerPfrünr »von Päbstlicher Heiligkeit obbeschrib- den / von seinen eygnen Gut/und Vät-nes Privilegium/ und Päbstliche Bul- terlichen Erb/ die nachfolgende Dorf- Mlenz sonder aus grosser Liebe/ soPabst fer: Oberndorff/ Hetzelnbach / Phi- Amte«-Joannes gegen BischoffGebhard tru- lofingen / und Lutgersdorff/ mit Leuth/ge/ erlaubte er ihm ein Griff mit sei- und Gut/ mit aller Zugehörd/ Mu-tier Hand in den Sarch/ in welchem nen/ Weid/Wasser / und Waldung,die H. Gebein St. Gregorij Magni Behielte ihm doch vor/dieselbigen seynlagen/ zuthun: mit solcher Verheis- Lebtag zugeniessen/ und für sich zube-fung / was er einsmahls ergreiffe/ und halten / also daß sie dem Stifft / nacherhalte/ solle ihm zukommen in das seinem Abscheid erst sollen zufallen,neue erbauete Kloster zu einer Vereh- Entgegen aber müßte das Thum-Ca- Sniffrung. Darauf ergriffe er des H. Gre- pitel sich verpflichten / alle Jahr zu z.gorij Haupt / darab er grosse Freud underschidlichen mahlen/auß dem Thumhätte/ und damit er es von den Rö- in gemeltes GottshaußPetershausen/^»se«-mern sicherlich erhalten könnte/ zöge ein Proceßion zuhalten/und allda Gott ^er unverzüglich von Rom. Die Rö- zu ehren / feiner Seelen aber zu tröst/mer aber wurden des bald gewahr/ wol- dem Gottsdienst außwarten. Die er-ten so grossen Patronen nicht aus Rom ste auf Gregorij Magni Fest/ den rs.lassen/ eyleten dem Bischoff nach / da- Martij. Die ander den i. May / Phi-hero St. Gebhard sich nacher Placentz lippi/ und Jacobi. Die z. auf diebegeben / und in dem er ihnen biß an Kirchweyhung zu Petershausen denden Fluß Padum entwichen/ wüßte a- 28. Augusti/ nach St. Gebhards Ge-ber nicht über das Wasser zukommen / burts Lag. Darzu er ihnen auch eintheils daß es sehr ungelösten/ theils daß anfehenliche Präsentz gestisttet / nebendas Schiff jenseits des Wassers gestan- Nutzung / und Rechten angedeuter Fle-den/ haterGOttangeruffen/ woftrrn cken/ und Dörffern. Dem Gottsres seyn Göttlicher Will wäre / daß dis hauß St. Verenä zu Zurzach thäte erHaupt samt andern Heylthum / an er- auch vil / deßwegen ihn vil für ein Stiff-wünfchtes Ort kommen solle/daß er tergehallen. Das Gottshauß ist aberihm genadigst Mittel darzu verleyhen älter/ wie an seinem Orth angedeutetwolle. Darauf sich der Fluß von- wird.einander getheilet / und gleich wie der

Jordan zurück gebliben / still gestanden/ Endlich nach dem difer GottfeÄige c-?-'

und ein Straß gemacht/ daß also St. Bischoff vil grosse Wunderzeichen in Wiecrf'Gebhard/ und die so er bey sich gehabt/ seinem Leben gewürckt/ erkranckte er kra"Ämit grossen Freuden durch kommen-Ei- zu Costantz in seinem Hoff/ und als erner zwar aus feinen Dienern/ als er vermerckte/ seyn Sterbstündlem ver-sieh etwas gesäumt hätte/ frech/ und Handen zu seyn/ befähle er so wol seynallein wäre/ aber ihnen auch wolle fol- Seel / und Abscheid / als feynKirchen

Gort