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disem Jammerthall zu den ewigen Freu- Nacht helle Liechter brennen / und schei-den/und Himmlischen Vatterland/ um nen gesehen / und seynd auch vil / unddas 1078 Zahr / den 18. Heumonat, underschrdliche himmlische Zeichen/ undNach seinem Todt fände man / daß er Wunderwerck allda geschehen. Wiesich mit einer eysenen Ketten/ aufblof- dann zubekrässtigen mit denen so sie ge-sen Leib umgürtet habe / welche der H. sehen. Des wegen wir Visen H. Fri-Mann vil Jahr muß getragen haben / derich billich seelig achten / und verehrendessen die Anmahler / und Wunden sollen / als einen wahren Nachfolgerklare Zeugnuß geben. Sein H. Leich- Christi / einen wahren Einsidler / undnam war an demselbigen Orth auf den wahren Überwindet seiner selbsten /
Eberberg ehrlich / und mit trauren sei- und seiner Feinden / und
ner Liebhabern / und Freunden begra- Verfolgern,
ben. Über welches Grab hat man zu
cbcn von vier secligen Kersobnc»
St. Bmeditti Ordens so in dcm Gotts-hauß Engelberg.
Haben um das IahrIEsii Christi n;ö. vdr / und nach gelebt.
Von Visen vorgePnten stetigen Nattern/ schreiben k. v. ckMopK.^larrmann. Probst ZU^St. Gcrold / in seinen I 4 eremirsrum ,
auf das m 9. Jahr. Item der wohlwürdige Herr Benedictus Abt deßGottshauses Engelberg / in seiner Chronick / oder Compendio gesagtesGottshauß im Jahr 1624 beschriben. Mannes srumpkiu» in seiner grossenSchwetzerischen Chronick / im 7. Buch / am z. Cap 5 ol. 52z.
Im tzahrin? *drnNo».
(7 0 dssK/^I) 08 , kunckutor, 6c Uurt^r.
,om Wt. Uonrad / Märtyrer / und Miss-
terdeß Gottshauß Engelberg.
cap. I.
S war vor etlich hundertJahren in dem ZüricherGebiet ein altes wohl ade-liches Freyherre Geschlecht/jenseits dem Albisberg /nicht weit vom FleckenBirmenstorff/ und dem Fluß Repsch /so aus dem Zullisee fliestet / auf einerBurg Sellenbüren/ oderSeldenbüren/die Freyherren von Seldenbüren ge-nannt/ deren einer Regibertus Ritter/um das Jahr 94s. das Gottshauß S.Blasij/ auf dem Schwartzwald gestiff-tet/ und gebauer hat/ und ist imJahr des Herren 964. gestorben. Hen-ricus Freyherr von Seldenbüren warein Mllstiffter des Klosters Muri/ indem Ergöu/um das Jahr Christi iozo.Nicht lang hernach wohneten ungefähr-lich im Jahr 1070. auf gesagter BurgSeldenbüren zwo wohladeliche from-
me / und gottseelige freye Versöhnen / D §2denen der Allmächtige GOtt seinenheiligen Seegen gegeben / auf daß siewohl einig / und Gottsforchtig bey ein-ander lebten/ und ihre Kinder aufer-zügen / under welchen der gebeuedeyteConradus auch gezehlt ward. _, r.
Als nun dem Conrado seine ftom- «me Eltern gestorben / und er seyn Erb- K Etheil empfangen hätte;wolte er solches cinE'^,nicht mit der Welt in Üppigkeit/ essen/ - 4 'und trincken/ jagen/ und fischen auch zeit- ^lichemPracht/ und Hoffart verzehren/und verschwenden; sonder als ein Gott-liebender / und andächtiger Herr/ GOttzu Lob/ und ehren/ und seiner allergelieb-testen Mutter/und Jungfrauen Mariä /an einen geistlichen Bau / und Stiffrungeines Klosters anwenden; besonder weiler sahe / daß in drsen Landen wenigKirchen/ und Gottöhäuser/ und weit
von