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Helvetia Sancta, H. Schweitzer-Land : das ist ein Heiliger lustiger Blumen-Garten, und Paradeiss der Heiligen; oder Beschreibung aller Heiligen, so von Anfang der Christenheit in Heiligkeit des Lebens, und mancherley Wunderwercken, nicht allein in Schweitzerland, sondern auch an angräntzenden Orthen geleuchtet samt einem Zusatz von dem Heiligen Maryrer Fideli, und der Feyrlichen Enthebung des Seeligen Bruder Clausen, wie auch mit einem ausführlichen Register aller Heiligen, und Seeligen / <<seu>> Paradisus Sanctorum Helvetiae florum zusammen gezogen, und beschriben durch weyland den ehrwürdigen, und wohlgelehrten Herren, P.F. Henricum Murer, der Carthauss Ittingen Profess, und Procurator, etc.
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Der stell'gen Elisa»vekh Kö.«iglicheWorclttrcnund geburtJini.

König An,drcas ihrVatter.

8. V-i-Zo, Sc v.e§'n^

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gm Jungfrauen Elisabethen / gebohrneKönigin in Ungern / Klosterfrauen'deßGottshauß Thöß bey Wimerchur/Pre-diger-Ordens.

Ist gestorben im Jahr ,;;8<den 6. Maij.

Aus einer alten authentischen geschribnen Chronick gesagtes GetthavßThöß / so zu Wyl im Thurgöu bey S. Catharincn zufinden- Iyrer ge-dmckctauchin seiner kleinen Prediger-Ordens-Chronick k. ? o nr,u />r-rgs är. der Heiligen Schrifft Lector- und Pwvineial selben Ordens durchTeutschland.

Ehe wir zu dem Leben der Seeligen Jungfrau Elisabetha zuerzeh-len schreckten / wollen wir etwas wenigs von ihrem Königlichen Ge chiecht/und Vorfahren melden / welchen das Königreich Ungern zuständig gc-wesen.

/if^H^Ndreas der II. König zu auch sondere Lieb gegen disem OrthUngarn / lebte / und re- hätte. Über etliche Jahr käme An-gierte in dem 1200. Jahr. dreas von Venedig in Ungern / aufvi-Diser erzöge bey seiner er- ler Landsfürsten / und Herrn innstän-^ sten Gemähkein Gerrrude/ diqes begehren/undantrib/dasVät-so Hertzogs Bertholdi zu terlich Königreich zubesitzen / welchesMerania Tochter war / die Heilige seines Vatrcrs Bruders Sohn Ladis-weitberühmre Elisabecham Landgraf- laus beherrschete / und grossen Aruth-fin / und Wittib in Thüringen / und willen darinnen verübte/ biß er endlichHessen / derer Fest den 19. Tag Wm-, Anno 1290. von den seinigen erschlagentermonat Jährlich gehalten wird. Bey worden. Darauf Andreas der dritteseiner andern Gemahel Beatkice Aldo drß Nahmens ; in jetzt gemeliem Jahr w-rv^brandini Marchionis Estiensis bey Ve- zn Stulrveissenburg zum U ngarischen 'nedig Tochter / mit Nahmen / beka- König gekrönet / wohl/ und löblich re-me König Andreas den Sohn Stepha- gierte/ machte ihm das Volck - und dienum / vor dessen Geburt aber stürbe Landherren / wegen seiner angebohrneuKönig Andreas in Ungern im Jahr Lieb anhängig / erhielte be,-uebei, man-1228 derhalben die Wittib mit schwan- chen trefflichen Sig an seinen Feinden,germ Leib wrder in Italien gezogen /

und ist bey ihrem Vatter der Frucht Dessen Gemahel war ein gebohrne Agenäsen. Srephanus nachdem er zu sei- Königin von Srcilien / Fenna mir Nah-neu Tagen kommen / verheuratheteer men / dieselbe gebahre ihrem Herrensich mit einer hochadelichen Tochter von ein eintziges Tvchrerlein/ (welches der EH.Venedig / deß Stammens Mauraceno- getreue GOtt ihme selber zu einer Ge- "'ÄMrum / mit Nahmen Thomaßina. Wel- sponß erkohren ) zu Ofen m Ungern / ?,/.che von ihrem Vatter ihme ein überaus die wurde in dem H. Taust nach ihrergroß Heurath Gut zubrachte/ und bey- vil seeligen Basen / von der zuvor Mel-neben ein jungen Fürsten / und Sohn düng geschehen / auch Elimb rha ge-gebare. Visen liesse Stephanus wie nennt. Eben zu derselben Zeit um dasseinem Vatter Andreas in seinem Tauff Jahr Christi JEsu 1297 da ">iß Fräu-nennen. Andreas d,ser zweyen Ehe- lein gebohren war/ waren er ijch; ehrlicheleuthen ein eintziaer Sohn / wurde mit Bürger von Costantz zu Ofen dererdem Zunahmen Venetus aenennt/weil einer Verwalter deß Gotthauß Lbößer zu Venedig gebohren / und erzogen/ Ware / welcher ferner Töchtern Kinder

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