Königin/ und Klosterfrauen. ^
Hen hatte zugebracht / daß männiglich Als ihr Sterbstündlein herbey na-erachtete/sie könnte in die Länge nicht hete/und die S- Elisabetha solchesmehr Leben/ menschlich darvon zure- schon wüßte/sagte sie gutes Verstands:den : Es beschahe auch daß under an- Nun ist es darzu kommen/ daß ich vonHk 2 it ^rn/ so selbe heimsuchten/ ein Per- GOtt begehren muß/ barab alle Men-iekmmn. fl>hn mit dem bösen Feind besessen war/ sehen erschrecken/ und erzittern/ nehm-aus welcher der arge Feind öffentlich lich daß er mir den Todt sende/ durchbekennere/ GOtt habe ihm disewkirdi- den er Mich von disem Jammerthal ab-ge Königin sonderlich außerwöhlet / fordere. Auf das liesse sie sich mit den. und zu grosser Seeligkeit verordnet / H. Sakramenten versehen / mit fchö-wäreauch so grosses Verdienstö/ daß nerVorbereitung einer demüthigen voll-wann sie ihn werde bitten / wurde sie kommner Beicht/und innbrünstmemin ihrem Abscheid ein grossen Raub der Gebett nach alter Gewohnheit. NachSeelen aus dem Fegfeur mit ihr zur gehaltnem GottSdienst begehrte sie ttm-ewigen Seeligkeit nehmen / darab das stand / man solle ein Fenster öffnen beygantz Himmlische Heer sich erfreuen ihrem Bethläger/ da sahe sie mit gros-werde. Aber der gerechte GOTT/ sem Eyffer den Himmel an/sprä-welcher seiner geliebten Gesponß Be- chend : Herl mein GOtt/ Schöpffer/lohnung/und Cron der ewigen Freu- und Erlöser/ mein ewiger Bcloh-den nöch grösser machen wolte/erstreckte ner/ sihe mich heut an mit den Au-neben andern Gnaden »hr das Leben gen deiner grundlosen Barmhertzigkeit/noch/in Jahr: welches sie zu Beth mit und nimme mich auf in dein ewigesvil grossen Wehetagen / Lähme/ durch- Vatterland/ von diftr ellenden Welt/gelöcherten Leib in grosser Gedult/Att- durch dein bitters Lenden / und schmertz-dacht/ und mehrcrm Gebett zubrachte, lichen Todt / und lasse mich dessen ge-messen / dann ich also von diser Welthinfahre/ daß ich mich nichtzneritiernIn einer Nacht/ da die Königin hab/ daß ich je ein Mensch gesehen /AAr in grosser Lähme / und Schmertzen la> welches mir Blutsverwandt wäre/seit,Wse! ge / glich ihre beyde Wärterin schlief- her ich von meines Vatters Königreich/'N»qcin fen/ ist in der Kammer das Nacht- und Land gescheiden bm. Nachdemliecht außgelöschen / dessen sie erschro- Gebett wendte sie sich zu ihrer Priorin/den. cken/ schrye der Pflegerin zu/ welche Und gantzem Lonvent bedancktc sichzwar erwachten / aber wegen grosser häfftig aller bewrsenen Ehr / und Gut-Müdigkeit/und vorhin langem wa- thaten/Zucht / gehabter Sorg / undchens wider einschließen. Hierauf Mühe in ihren Schwachheiten: hernacherwartete die sanjstmuthige Elisabeth begäbe sie sich zu ihrem inbrünstigen Ge-mit begirden des Tags/ und liesse die bett/ mit grosser Liebe / und Zuver-Warterin rasten. Wie sie also in ihrer ficht gegen GOtt / richte ihn mit Mund/Kranckheit läge/ in dem Gebett/ und und Heryen an / um gegenwärtigengeistlichen Betrachtungen/ wurde die Väterlichen Trost/ und in solcher An-Ampel/ oder Liecht in der Kammer dacht verschide dre ftelige Seel durch denvon Himmel angezündet/ so rann vil abgcmarrerten Leib in die ewige FreudHeller dann zuvor gebrunnen/ dessen und Seeligkeit/ ungefährlich im Jahrsich die Wärterin/ als sie wider erwa- JEch Christi rzz8. den 6. Mayen ih-chet/ sehr verwunderten / wolle denen res Alters 4t. als sie 28. Jahr in demdoch dre gründliche Ursach nicht entdt- heiligen Prediger. Orden zugebracht,cken/woher das Liecht kommen/oder
wer es hätte angezündet. Ein an- Dise hochgebohrne Korngin wäreBrffc. dere Nacht / als ihre Auffwarterin ge- von Gestalt / und Natur ein jchone tM-LWct schlaffen/ in dem sie sich selber Gesund/ sehenliche Persohn/ als sie noch gesun-
He» und bey Kräffren vermeinte / stunde sie des Leibs wäre / daß einer wo! av ihrer
auf/ legte die Kleider heimlich an / Sanfftmüthigkeit merkten könnte ihr
qicna in aller Sille in den Chor für daS grosse Heiligkeit/auß dem Gang / und
hochwürdig Sakrament/ bettete dar- Gebärden/ ihre Demuth/huch König-vor ein gute weil mit höchster Andacht / liches Herkommen / auß der Leiböge,darauf menge sie wider in der Stille zu stalt / wie Nicht weniger auß ihrem stren-Belh / das kem Schwester wachere / gcn Leben / und grossen Liebe. Daoder es innen wurde/ biß sie es her- nun dre Komgm also seeliglich von di-nach selber angezeigt. Was ihr aber scr Welt abgekcwet / entstünde ein gros-für ein Offenbarung in ihrem Gebett ses weinen/ und trauren/ nicht alleinin der Kirchen fürkommen / wolte sie bey den Schwestern / und Diensten /niemandö sagen. Truge es mit sich sonder bey männiglich so sie kennttemunder die Erden / und diß ist ihr letster Der Cvrper wurde nachOrdens-BrauchGang die Kirchen gewesen. zu der Begräbnuß bereuet / und 8. Tag
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