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drament / und theils zu den Schwestern GOtt zu mehrer Anzeigung der Heilig-vffnet das Buch / und läse das H. Le- keit seiner geliebten Gesponß / der Weltben diser Königin/und noch mehr was durch dise Schwester hat offnbahrenGOtt mit ihr gewürcket / so hierin nicht wollen. GOtt gebe daß wir ihrerbeschuhen / auf das verschwände diß Fürbitt auch theiihafftkg mö-Gesicht/ und Offenbahrung/ welche gen werden.
Kn dem mschuldigeii IM / «nd
Marter / eines Schuhmachers Sohnsin Zürich / welcher boßhafftiger Weiß vonden Juden ermordet worden.
Im Jahr 1349. .den 2. Martij.
Distn Mord / und Todt beschreibt ein alte geschribne AuthentischeZüricher Chronick / Anno i44s. vollendet. Item O.n- itoon r i^c-msnneis, m /^nno lZ49> )oan 8 cumpk. in seiner Schweren-
schen Chronick im 6. Buch / am 18. cap. 502N tiemricn , iü
Züricher Chronick im 7. Buch cap. 20.
100.
Juden
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M imZahrdeßHerreniZ47.
und 48. mehr daß der drittetheil Menschen m der Welt/sonderlich aber Elsaß / undSchweiß / durch em greu-lich / und vergißte Pesti-lentz hingestorben waren / griffe manin allen Siädt/ und Oerthern zu denJuden / wurden derer vrl durchSchwerd / und Feur Hingericht / alshätten sie Bronnen / und Wasser ver-gütet / und darauf folgende Pest ver-ursachet. Weil dann die Starr Zürichum Martini auch vrl Juden /obgerühr-ter Ursach halber / liesse hinrichten /waren deren etlich / so der Straff nochentgangen / heimlich ergrimmet / undwider das Christen Blut entzündet /deßwegen in nachkommendem iZ49.Jahr den 2. Martij etlich Juden in Zü-rich wohnhafft / heimlich einem Schuh-macher / hiesse der zu der Widen / seinnoch nicht 4. jähriges Knäblein gesto-lern / welches sie nach altem Haß mitNadlen / und Glusen durchstochen /.biß es den Geist aufgäbe. DessenBlut die Juden auf mancherley Weißmißbrauchen / und inißhandleten. Dentodten Leichnam aber begruben / undverbargen sie in einem Bach/zum neu-en Marck / der Wolffbach genannt.
^ Wenig Täg hernach / als der raü-«v'rdgL übende Bach das Erdreich ab demden. vergrgbnen unschuldigen Knaben hm-
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er.
'weg geschwemmet / hiengen unge-fähr etlich junge Knaben auf Steißendurch den obgesagken Bach / da saheeiner Walther von Will auf den Stei-ßen ein Schühlein im Wasser / als erdifts wolle fortstoßen jähe er auch deßKinds Scherrckeiern : wurde das Kindalso aus dem Bach gezogen / und vonseinem Vatler / und andern erkennet /und die Warzeichen seiner grausamenMarter mrr Augen gesehen. DerArgwohn gierige / die Juden müßtenes gethan haben / deßwegen man aufsneue zu ihnen griffe / dise bekundennicht allein dise Mordthat / sondef nochvil andere Bubenstück mehr / deßwe-gen wider deren vrl mit Feur / undSchwerd gerichtet worden.
Auf dise Bekandnuß erkennete einehrsamer Räch der Statt Zürich mansolle diß unschuldig Knäblein / bessertNahmen vergessen worden / mit son-derlichen Ehren / als einen Märtyrer/Und Blutzeugen christliche Glaubens indas groß Münster ohnser von der HH.Märtyrer Felix / und Regulä Altar be-graben/ wie auch beschehen / und bekam?die Bürger/ Weib/ und Mann zu Zürichsonderliche Anmuthung / und Andachtzu disem seeligen unschuldigen Kindlcin/daß auch GOtt Wunderzeichen bey sei-nem Grab thäte / daraus dann mitler-Zeit erfolgt / daß disem H- Kind mitErlaubnuß ordenlicher Geistlicher O-
Der Mordi'ffenbabr/i ic >ude>»gerichl.
<"ap. 7 .
Des Ki'bjnu^.
Wunder«
Leihen.