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Zweyfialtung in Religions - Sachen in die Andacht aufgehoben worden / daßvifer Stadt/ und Landen Anuo 1529. man jetziger Zeit weder seyn Begrabeingerissen. Damit ist dises unschul- nuß / noch Wunderzeichen hören /digen Lonrads gantz vergessen / und oder wissen kao.
Won dm Mc» / Wandel / und
Sterben des Gottsecligen/ und hocher»leuchten Vattcrs Amandi/ sonstenHen-rici Susonis/ Prediger-Ordens.
Stürbe indem Jahr deß Herren 1565. den rz. Jenner.
Sein Leben hat erstlich beschrkben in Teutscher Sprach sein Geistli-che/ Gottseelige / und erleuchte Tochter Elisabeth« Stehelem/ Kloster-Jungfrauen deß Gottshauß Thöß bey Wintcrthur / der Statt Zürich ge-hörig / in der Grassschafft Kyburg gelegen. Sie schreckt es aber mit ei-nem listigen/ und geistlichen Fund/ dann sieden H. Vatter nach / undnach von seinem Leben / und Übungen ausforschcte / daß er es vil JahrNicht mcrcketc / daß sie es aufschribe/ wie hernach weitläufiger crzehler sollwerden Als nun deß gottsecligen Vatters Amandi Leben / und Wan-del in den Druck kamen / und vil Mangel darinn gefunden wurden / namedassetbigc der Ehrwürdige ?. belix k,bri > oder Schmid/ Prediger-Or-dens / ein Kind / und Proftß deß Klosters in Zürich (so zweymahl zuJerusalem / und H. Land / und einmahl auf dnn Berg Sinay gewesen /damahls Leßmeister zu Ulm/ verfitzte/ und verteuschctc cs in SchwäbischerSprach in ein bessere Ordnung/ daß war zu Augspurg im Jahr deß Her-ren isi2. Gedruckt in folio mit etlichen Figuren- Dises gantze Wcrckwar hernach außErmahnung deß Ehrwürdigen/ und hocherleuchten AbtsLudoviei Blosij durch unseren andächtigen krcrsm I.»ureorium Luiiumeal-rkusmnvm, Xnno 155s. in Latein befihribcn/ istzuCölln m dem 1588.Iahrgedrucht worden/ darauß wir unsers nachfolgendes Leben gezogen/und uns nützlicher kürtze beflissen haben. Es gedencke auch des H. Vat-ters Amandi k- ?. Omrsäur rircsräi, kl-ovmLirttis des Prediger r Ordensdurch das Deutschland/ in seinerkurtzenChronica under dem zwantzigstenOrdens-Generalen vommo Simone: zu Dilingen gedruckt Anno 159-5.fol- 5 z. da er ihn Henrieum Geisten nennet.
Daß die Stadt Costantz in die alte Helvetia gezehlt / und begriffenworden/ haben wir es klärlich in der Präfation an dem günstigen Leser zuEingang unsers Buchs bewisen/ deßwegen dann der Gottseelige VatterSuso Prediger-Ordens des Convents zu Costantz Proftß/ Mich in di-scnH. Helvetischen/ oder SchweitzerischenBlumcn-Garten gehöret/undgescht wird/ sonderlich weil öffentlich am Tag/ und bcwüßt ist/ daß erin dem Convent zu Zürich versöhnlich gewöhnet/ und vil geistliche Töchterrüden dreyen Frauen Klöstern Thöß/ Diessenhoffen/ und Ottenbach ge-habt/ und in aller Vollkommenheit auferzogen.
Daß wir aber dises H. Manns Leben etwas weitläuffiger befihribcnhaben/ ist die besondere Anmuthung/ und Liebe zu difim grossen Freund-
^ Nurer, Dte H. Schweif. V N G-Ot-