Buch 
Helvetia Sancta, H. Schweitzer-Land : das ist ein Heiliger lustiger Blumen-Garten, und Paradeiss der Heiligen; oder Beschreibung aller Heiligen, so von Anfang der Christenheit in Heiligkeit des Lebens, und mancherley Wunderwercken, nicht allein in Schweitzerland, sondern auch an angräntzenden Orthen geleuchtet samt einem Zusatz von dem Heiligen Maryrer Fideli, und der Feyrlichen Enthebung des Seeligen Bruder Clausen, wie auch mit einem ausführlichen Register aller Heiligen, und Seeligen / <<seu>> Paradisus Sanctorum Helvetiae florum zusammen gezogen, und beschriben durch weyland den ehrwürdigen, und wohlgelehrten Herren, P.F. Henricum Murer, der Carthauss Ittingen Profess, und Procurator, etc.
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wölff gottseeltger Kloster-Jung

stauen kurtzes Leben/ und Sterben/ sovon dem ,;°ü. biß man zehltc '4°°. Jahr

Latharmcn-

Gottshauß

in dem

St.

Thal! neben Diessenhoffen an dem Rheingelebt/ und GOtt gedienet haben.

Discr S Schwestern Leben hat ein fromme Mitschwcster als einfleißige Iüngerm/ und Nachfolgerin ihrer Vorfahren / vor 200. Jahrenmaller Einfaltbeschriben/ und die uralte geschribne Bücher/ daraus ichdise Leben gezogen/ theils in St. Catharinen-Thall bey Diesscnhoffen /theils in St. Catharinä Kloster bey Wyl zufinden. Es meldet auchunder andern der wohlgelehrte eoni-aäug in seiner Chronick / daß

an underschiedlichen Orthen vil heilige Jungfrauen in dem Prediger - Or-den gelebt haben/ die er nicht alle habe können nennen. Weil auch indein Leben des festigen Vatter Susonis/ oder Amandi/ gelesen wird/daßer vil geistliche Töchtcren hin-und wider in den nahen Klösteren gehabthabe/ so ist wohl zu vermuthen/ daß er vllleicht alle/ oder aber den grü-ßen Theil M seinen gnadenreichen Ermahnungen zu solcher grossen/ undwunderbahrlichen Vollkommenheit gebracht habe/ besonder dieweil auchdlscr nachfolgenden Schwestern / so wohl zu Diessenhoffen als zu ThößGöttliche Offenbarungen / und Erscheinungen mit des festigen VattcrsSusonis geistlichen Geheimnussen zihmlich gleichförmig seynd / und über-eins stimmen. Derhalben so hab ich nicht wöllen / noch können under-lassen etlichen andächtigen Kloster-Jungfrauen zu Lieb/ Nutz/ und Vor-schub ihrer eyffcriger Andacht/ und zu Trost ihrer Seelen-Hcyl/ fürdißmahl etliche wenig under vilen Schwestern Nahmen außlescn/ und ih-re Leben in aller kürtze beschreiben.

1 .

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Die scelige Elisabetha Hainburgin.

^^)Anct Elisabetha Hainbur- Übung in den Tugenden ein wahretXA gin in der Stadt Vilin- Spiegel ihrer Mitschwestern. Die M.Wgen aufdem Schwartzwald Keuschheit / und Reinigkeit hatte sie KEhL

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res Alters in das Gottö- remHertzen/ und See!/ daß sie alleshauß St. Catharinen-Thall neben verwarffe/was diser Tugend zuwiderDiessenhoffen an dem Rhein gelegen, seyn möchte. Käme also durch solcheAls sie den H. Prediger-Orden em- Leibs / undHertzen Reinigkeit in so Ho-pfangen / wohl underwisen / und Pro- he Erkanntnuß Göttlicher Sachen/ undfeß gethan/ nähme sie sich eines rech- Liebe/ daß sie empfindlich innen würd/ten voilkommnen/ und geistlichen Le- daß ihrem Geist GOtt mit lieblichembenö an / und wurde durch tägliche Umhalsen / und süsser Vereinigung al-