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Von zwölff sccligm Kloster - Irmgftaum / zu Diessenhoffen. z i -
1er nächst beywohnete. Dem Gehör- den fürgesetzt? antwortete die seeklgesam wäre sie mit sonderm Fleiß zuge- Elisabelha : O wehe das brächte meisthan/ auf daß sie den Regalen / und ner Seelen so grossen Schmertzen/ alsConstltutionen ihres Ordens / «uch ge- wohl es meinen Leib möchte schmecken/heiß ihrer Obern / aufdas fleißigst nach- und dienen. Allwegrn samblete siekäme wie sie in ihrer Profeßion gelobt auch stücklein von dem Brod / zusamenhätte. Brachte damit dise Tugend so verschnitten / oder verlägen waren/ingroffe Vollkommenheit/ und zierli- und asse dieselben inder Meynung/undche Ausserbauung des Nächsten. Al- Angedencken/ als unser Heyland derlezeit beflisse sie sich die erste in der Met- Herr IEsus seine Apostel die Broka-ten zu seyn/ und in dem Chor die steift men samblen befähle / nach dem er diesigste zu jederzeit mit fröhlichem Her- fünfftausent Menschen in der Mästentzen/ und Heller Stimm GOlt lobend gespeiset. Sft trancke auch oft inmit Lesen/und Singen. In der vilen Wochen kein Wein/(dann inHand-Arbeit wäre sie fleißig / und wo derFaften/ Advent/ Freytag/ halsteder Convent von Ordens wegen seyn sich allezeit darvon enthalten / sie wassolle/ absenderte sie sich memahlen/ sie re dann Äranckheit halben gezwungenwäre dann durch Kranckheiten abge- worden ) da sie den also trincken maß-halten worden. Dann vor allen Din- te/ schwächte sie ihn dermaßen mit Was-gen begehrte sie von Grund ihres Her- ser/ daß er unlieblich war zntrmcken.tzens den Orden genug zu thun/ er- In allem drsem strengen Leben / hieltemahnete auch andere solches fleißig zu- sie sich bescheidenllch/ aufdas sie nichtleisten. Die Lcibscasteyungen nah- über das Zihl trätte/ und unweißlichme sie auch wohl in acht/ dann kein handlcte. In allen geistlichenUbun-Mettcn w lang/ kein Winter so gen/und Befleißüng der Lugendenkalt / und streng / daß sie chr Ge- hielte sie sich so still / und demüthig /bett / und Leibs - Lasteyungen un- daß niemahl die Schwestern ihr inner-derwcgen liesse / oder abkürtzte sie Geiß- lich Leben / und göttliche Heimsuchun-lcte sich alle Nacht nach der Metten / gen/ wie lieb gleich eine war/ könnteund Abends nach der Complet der- erfahrE/deren sie auch vil solle gehabt ha,
Waffen/ daß oft ihr das Blut über den ben/ die wir kürtze halben »überlassenRucken herab geflossen / ja etliche und andern zubeschmben übergeben.Schwestern so neben chr knyeten von
ihrem Blut also besprengt wurden/ daß Sie hatte einen ehrbaren / und z
sie ihre Kleider waschen müßten. In züchtigen Gang mit geneigtem Haupt/ihrem eyfferigen Gebe« wäre sie emsig/ und nidergeschlagnen Augen/ der Gesverrichteie es mit vilen Zähern/ und meinschafft der Männer enthielte sie sichSeufftzen. besten fleisseS / wiche von ihnen in aller
Sie.hatte ein Gewohnheit daß sie Ehrbarkeit so vil chr möglich / außgesdre gantze Fasten-Zelt / in dem Advent nonnnen ihrem Beicht- Vatter / den siedeß Herren/ alle Freytag deß -zahrs/ etwann ihres thuns/ und lassens halsauch etwann 12. Wochen/ oder lan- ben Raths fragte / und ein geistlichesger nichts an keinem Orth geredet/diß Gespräch mit thme hielte. Gegenwar so gemein bey ihr / und andern männiglichen sonderlich gegen ihrenkündbar/ daß niemand an bußfertigen Nächsten wäre sie freundlich / mitley-Leben und stillschweigen sie zuverhin- big/ und guten Willens. Sonderlichderen begehrte. Manchen kalten aber hätte sie ein grosses MitleysWinter käme sie zu keinem Offen/Feur/ den / über die Seelen im Fegftur/oder Orth/ da sie sich warmen mochte, sie liesse keinen Tag vergehen/daßIn dem Essen wäre sie sehr mäßig/in dem sie denen nicht ein geistlich AllmusenTrincken noch strenger / wohl bcden- mittheilte von ihrem andächtigen Ne-ckend daß die Natur mit wenig konnte bett/ strengem Fasten / und hartes»erhalten werden / und der Speisen über- Leibs - Casteyungen/ dann so sie aesfiuß den Geist undertrucke / damit ez: dachte / das die See! nach göttliche?sich nit übersich zu seinem Scköpffer er- Biwuuß erschaffen / allda brinnent/ undheben möchte. Also setzte ihr Elisa- brattent ligen / gienge chr dise Gedansbeth selbst ein strenge Regul/ brache cken dermaßen zu Hertzen/ daß sie alleihr vil liebliche Speisen ab / begnügte Arbeit auß grosser Lieb mit ihnen thei-sich nm den schlechtem / und dasielbig lete. Nicht geringere Sorg / undauch mit besonderer Bescheidenheit / Mitleyden harte sie auch übe? die arme/
Und als sie etwann deßwegen von ih- und grosse Sünder der Welt/ welcherenMitschwestern gefragt worden/was mit IEsu Christi kostbarlichen/ undllrsach sie ihr lebtaq weder Fisch / Ey- rosenfarben Blut/ und Todt erkcuffter / noch andere gute Speisen wolle seynd. Desgleichen thäte sie täglichgemessn/ welche chr bestes wegenwur/ einen Ruff/ und Gebest für ulle die ,0
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