Z28 -vliquoc 88. VirZiaer, Se ^Ionisier Orcl. ?rrckrcacorymlu^1i.
Soll öenMen/un- »Wen M-
leibm etlicher Gottsccligcr Kloster Jung-frauen deß Fraum-Klosters Thöß / Pre-diger-Ordens in der Züricher-Land-schafft / so von dem .;»<>. biß in das 14°°.Jahr Christi auch vor / und nach in Gott-seeligkcit deß Lebens geleuchtet.
Deren Heiligen Leben/ Vollkommenheit/ und Todt haben die from-me Schwestern gesagtes Gotkshauses/ als fleißige Kinder ihren geistlichenMüttern / und Schwestern vor/ und nach zweyhundert Jahren in allerEinfalt bcschribcn/ und den Nachkömmlingen hinderlassen r deren geschrib-ne Bücher theils in dem Gottshauß Dicssenhoffen / theils in St. Catha-rina bey Wyl in dem Thurgöu zufindcn scynd.
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Die scclige Jdda von Wetzickon
Maij *
Chwester Jdda ein gebohr- ihr Gebett vollendet / okne Freyfrau von Wetzickon horsame befähle ihr anders.
> aus dem Züricher-Gebiet/
1 war in ihrer Jugend einem Dise gottseelige Schwest
_ Jdda ein gebohr- ihr Gebett vollendet / oder die Ges
^ ne Freyfrau von Wetzickon horsame befähle ihr anders,
aus dem Züricher-Gebiet/
war in ihrer Jugend einem Dise gottseelige Schwester Jdda sie, s«? "
gar edlen Herren ihrem le auf ein Zeit in ein schwere Anfech-Sand gemäß verehelichet / tung / daß ihr alles mißfiele was siemit deme sie etliche Jahr in grossen weit- anfchauete / oder hörte / und sonder-Don 'frei, lrchen Wollüsten/und Liebe gelebt. Nach lich so sie ihre Schwestern müßig sahe;Tugcnkn. dem nun ihr Herr gestorben / bekäme sie pflegte hernach zusagen / daß es ihrsie sonderliche Liebe zu dem geistlichen wäre vil ringet gewesen / so man ihrStand/ deßwegen sie oft gen Thöß / hätte das Haupt abgeschlagen / oderdas Kloster zubesichrigen / und dero Le- zu einem andern Todt verurtheilet / alsben / und Wandel züerkündigen käme/ diser Anfechtung widerstreben / und ü-würd auch bald hernach in den H. Or- berwinden können / die sie doch hernachden auffgenohmen / Profeßion gethan/ mit Göttlicher Hilff überwunden hat-und darneben all ihr zeitliches Gut dem te. Als auch auf ein Zeit ihr geistli-Orden übergeben. Sie war eyfferig che Oberkeit Provincialis deß Ordensin Haltung der Regel / in dem Gebett/ gen Thöß in das Kloster zuvisitieren /Armuth/und dergleichen Tugenden, und ein neue Priorinzuerwöhlen kamen/
Sie vergnügte sich mit schlechten/ und forchtete unser gottseelige Schwester /wenig Speisten / also daß sie oft vor sie wurde zu einer Priorin vorgesetztHunger / und strengem Abbruch nicht werden/ derowegengiengesie heimlichmöchte schlaffen. Ihre Kleider waren zu den Provincialen/ und sprach : wiegemeiniglich mit vilen Flecken verbesi ich höre so solte Frau Jdda von We-seret. Im Gebe« wäre sie ,andäch- tzickon Mutter Priorin werden / zu di-tig / ltnd bettete auch täglich mehr als ser trage ich zwar ein grosse Liebe / aberdie 7. Tagzeit/ man möchte sie auch die Warheit zusagen/ sie ist zu solchemnicht aus der Kirchen / und von ihrem Ambt untauglich / dann durch sie wurde.Gebett bringen ( ob schon ihre liebe das Convent an der Vollkommenheit
Vrcuno kommen ivarrn^ge yarre ounn nno u/teyrung vrenoiaumer. L/er
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