Den
Mail- *
Und Schwestern zu Thöß/ Prediger-Ordens. ?z,
xx
Z. de LlALu.
Die seclige Elisabeths von Elgau.
6^8)Chwester Elisabeths von El- haust wegen ihres gottseeligen Lebensgau auch ein Leyenschwcster vil Dienst/ Gnaden/ und Seegen be-ZhWZX käme in dem vierzehenden wissen. Dann sie war so eysserig imJahr ihres Alters in das Gebett/ daß sie nach der Metten bißKloster/ kehrte grossen sieiß an den Morgen allezeit andächtiglich«n GOtt/ und den Schwestern recht hatte/ wie auch vor der Metten / daß-u dienen / und pflegte bey 52. Jahr sie kaum etwann 2. Vigilien langso fleißig / daß manniglich nut ihr wohl schließe. Sie solle auch vil hinnn-zuftiden war / und auch bekannten / tische Offenbahrunaen ge-G-Ott habe dem Convent / und Gotts- habt haben.
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L Vecklin.
dem ro. Jahr ihres Altersvermerckte sie/ daß ihrVattersie wolte gern in der Welt be-halten / da sprach sie zu ihme:Lieber Vatter / wann du mich wilt inder Welt behalten/ so wisse/ daß ichdich an dem Jüngsten-Lag vor GOttwill verklagen. Darab der Vatterbewegt / opfferte sein Töchterlein im sel-ben Jahr in daß Kloster Thöß GOtt/Und seiner Mutter Mariä auf/ darinnsie in das 72. Jahr in grosser Andacht/und Gotrsforcht lebte. Ein sonder-bahre Andacht trüge sie zu dem Geheim-rmßwie Christus40. Lüg/ undNächtin der Wüste faste / und von dem Teuf-fel versucht war / darauß sie in ihre»
Elisabktha Bachlm.
Betrachtungen grossen Eyffer / undNutz bekäme / wie sie ohne rubm oftden Schwcsteren bekandte/ und sagte:sie setzte nicht gar vil auf Offenbahrun--gen/ und himmlische Erscheinungen /dann das besser / und beste seye ein gu-tes Gewissen/ sich von Sünden enthal-ten / und GOtt mit Andacht / undEyffer treulich dienen. Sie solle auchso wol in ihrer Kindheit als in rhremhochen Alter himmlische Geheimnussen/und Göttliche Offenbahrungen gehabthaben. Endlich nähme sie im 72. Jahrihres Alters ein gottseeliges End/ undführe von hinnen zum Brun-nen aller Gnaden.
xxn.
8 . Sccislin.
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». 6 Ä 8 ^>Chwester Eiisabetha Steigst»war ein Klosterfrau desGottshauß Thöß / die füh-rere außwendig einen Hell.Wandel/ und innwendig einEnaliW Gemüth. Von Kindheitaufrichtete sie ihr Gemüth/ und Hertzaulr allen ihren Kräfften zu GOtt/diezeitliche/ und weltliche Sachenverach-tete sie/ und beflisse sich eines geistli-chen/und vollkommnen Lebens. Siebeschribe vil nützliche Übungen/ Reden/und Gespräch / dardurch sie / und an-dere gvttseelige Menschen zu allen Tu-genden befördert wurden. Sie wäreals ein arbeitsames Binlein/ so dasM Hg,,ig auß den manigfältigenDlümlein zusamcn trägt. Sie lebte
^ lVlurer, Die Schweiy.
in dem Kloster Thöß under Winterthurals ein Spiegel aller Tugenden / undmit ihrem krancken Leib schcibe sie einschönes nützliches Buch von vilen gott-seeligen Schwestern/ so vor/ und mitihr in dem Kloster Thöß gelebt haben/und seeliglich gestorben seynd. Da-rauß wir bann obgsschribne Leben ge-zogen.
Die seelige Eiisabetha käme inKundschafft deß Dieners der ewigenWeißheit/ daß ist des VatrerS Hcn-rici Susonis / zu dessen Leben / undLehr würd sie von GOtt gcrriben. Siebegehrte von gemeltem Vatter mit an-mmhigen Worten / daß er ihr wölle sei-nen Anfang zu dem geistlichen Lebe»
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