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den verursachte/wurden endlich Raths/ und Christliche Andacht zu äussren /ha-daß es bedeute ein Capellen allda zu ben underschidliche Päpst grosse Jndul-ewiger Gedächtnuß aufzubauen: ist al- gentz/und Ablaß in bist gnadenreicheCa-so dise Geschicht im gantzen Land laut- pell gelegt / mit grossem Nutz derer / ssbahr worden. Darauf gienge der sich theilhafftig gemacht. Nach ausser-Pfarrherr mit den 6.ParticuIn samt an- bauter Capell/ wurden die 6.Particukdern so der Proceßion beywohneten / offtgemelter H. Hostiä in ein silberneWider in guter Ordnung/ und Andacht Monstrantz aufbehalten / dahin getra--ur Kirchen in die Pfarr / allda wrzr- gen / und aufgestellt / dise Monstrantzden selbe lange Zeit in sondern Ehren samt den Particuln / deßgleichen 9.aufbehalten / von inheimifchen / und Kelch/und andere Kirchen - Zierdenausländischen mit höchster Andacht be- sein Diebischer Weiß im Jahr 1555.suchet/ und angebettet. GOtt wür- entfermbt / und gestohlen worden: wieckete / und erzeigte auch manches Wun- dann / wann GOtt Will / in dem Tra-. derwerck/ an Blinden / Lahmen / und ctatvon den Klöstern der löblichen EydsK'rancken / noch biß zu unfern Zeiten, gnoßschafft an seinem Orth von diserDannenher erfolgte/ daß durch Opffer Cavellen solle gesagt werden. Alkhie' und reichliche Freygebigkeit ein herrlich haben wir nur die blosse Histori / wie.schöne Capell mit z. Altären dahin ge- das höchwürdige Sakrament verlohren-bauet wurde. Der Chor-Altar stehet und wunderbahrlich wider gefun-am Platz da das 7. runde Stücklein der den worden / einführen wollen.
H. Hostien in die Erden verfuncken /
Won dem Men/ und Nwden der
Gottseeligm / und hocherlmchtcn Vat-ters / und Beichtigers Bruder Lonradide Grossis/odcr von Brüssen Prediger-Ordens/ so gelebt im Jahr -;?7>
Gestorben auf den Sonntag Lätare in, Jahr 1426.
Dises Leben ist gezogen / und genommen aus einem alten gcschrib-nen/ und auchentischm Buch/ dem Gottehauß zu St. Catharinen beyWyl zugehörig.
^ r- s Zeiten deß Meisterthums
deß Ehrwürdigen/und geist-lichen Vatters Heliä vonTholossa/so ein Meister derH. Schrijft / und oberstesHaupt oder General deßPrediger-Orden warum dasJahr Chri-sti i Z7o. in dem gesagten Heil.Prediger-Orden ausgenommen / ein frommer/ an-dächtiger / und von gutenlEltern gebohr-ner Jüngling / Conrad de Großis/ odervon Brüssen / dann er von Brüssen inNiderland gebürtig/und von dannenherBruder Conrad von Brüssen genanntwar.
r. Diser fromme Jüngling lebte in demOrden nach dem er aufgenommen wär/einfältig - und unsträfflich / allein war
er in Sitten / und Gebärden etwasunhösflich / und bäurisch / die dochGOtt dem Allmächtigen nicht mißfie-len/ darum er ihme auch seinen Heil.Geist sendte / und mit solchen Gaben/und Gnaden begabete/!daß er leichtlicherkennen könnte / wie der H. Prediger-Orden nicht mehr in seinem alten Stand/und ersten Vollkommenheit wäre / undauch wenig Persohnen darinn erfundenwurden / so deß H. Vatters DominierFußstapffen/ Regel/ und Constitutio-nibus nachfolgctcn / und hielten / undje mehr er Visen Dingen nachtrachtete /je mehr sein Hertz bekümmert/undenßündt wurde / dem Orden zuhelffen/damit er widerumin sein erste Vollkom-menheit / und Geistlichkeit kommenLr? möchte