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zu sonderem Trost ausgelyhen / durchdessen Umgürtung sie öftrere Hilft em-pfangen. Disis gemelvte ist dem ge-richt.rchen Proceß/ so Anno 1647- ge-halten / einverleibet worden.
Ist also diser Proceß in feyrlicherForm vollendet durch Johann Wenigervon Ihr Hochfürstlichen Gnaden/ undeinem Löblichen Stand Underwaldenmit Versicherungs - Schreiben nacherRom geschickt worden / wurde von derH. LoliAreAsrion als gerecht erfundenangenomen / und ist von Ihro Päbst-lichen Heiligkeit Innocenrio dem zehend-ten gutgeherssen / und approbier: wor-den 161.9.
Nit ist zu beschreiben/was nachdemdise erfreuliche Zeitung eingelösten / fürein Freud in der Eydtgnossenfchastt ent-standen/ vermeinten nunmehr nahe andem Port ihrer so lang gedaurren Be-girden zu seyn / sonverbahr wurde er-freuet Underwalden / welche Freud siebezeugten in einem an dem Stand Lu-cern / und andere Lantonen ergange-nen Schreiben / in welchem sie nebendihrer Freud-Bezeugung solchen aufdas verbündtlicheste wegen grosser ge-habten Mühe / Arbeith / und Hülstdancksagten. Es wurde auch von Ih-re Päbstlichen Heiligkeit Innoeenrio X.das Decrsr Orbani Vlll. äe uon culruin disem Geschafft aufgehebt.
Wie nächer einSchistmann an demPort/ wie begirriger er nachviler auß-gestandner Arberrh in das Port einzu-lauffen verlanget/ also geschahe es aucheiner Catholischen Eydtgnossenschafft :Man hat/ und villeichter mit Verwun-derung gesehen / wie das CatholifcheSchw/itzerland mlt I^ren FürstlichenGnaden Herren Bischoffen von Lon-stantz fast anderthalb hundert Jahr fürdie Heilig - Sprechung des seeligen Br.Clausen sich bearbetthet / wie villfelti-ge Bitt-Schreiben verfertiget/ wievilProceßen aufgesetzt/ wie vjl Gesandt-schafften auf Rom geschickt: Weilensie nunmehr dahin gelanget/ daß dasLeben ihres seeltgen Patrioten für hei-lig / und Göttlicher Wunder voll zuRom erkläret/ verlangten sie deswe-gen inbrünstig / daß solchem bäldest je-ne Ehren kontenerwisen werden welcheman anderen Heil. erweisen thut/stelltenübermahlen eine neue Gesanvtschafftauf Rom t66l. an ^lexsnärum VII.zu welcher Gesandtschaft! verordnet Hr.Haubtmann Eustachius von Sonnen-berg/Herr Landamman Melchior Leuw/Herr Haubtman Johann Görg Wag-ner/ Statt-Schreiber / welche vonIhr Heiligkeit auf das freundlicheste
Bruder Clausen /
auf-und angenommen/ mit Versiche-rung/ sie in ihrem Begehren zu trö-sten : Sein Hochsätzung gegen der Eydt-gnoßischen Nation/ und deren Ehren-Gesandten hat er klar erwisen/ da ersie zu Ritteren der H. Römischen Kir-chen geschlagen/ auch Herren Melchi-or Leuw mit dem H. Leid des wunder-thätigen H. Römischen Martyres Re-inigst begäbet / welcher zu Stanß inder Pfarrkirchen verehret grosse Wun-der zu würcken nicht aufhöret biß aufVisen Tag. Ritten also gemeldteHer-ren vepürierte voller Trost / und Hoff-nung nach dem Vatterland / und da-mit das Geschäfft beförderet wurde /thaten die Caiholtsche Endtgnossen diemächtigeste Monarchen Luropa- durchGesanbtschafften/ und Schreiben bitt-ttch ersuchen / als den Römischen Käu-fer kercknamZum den drittk/ Ihr Christ-licheste in Franckreich/ und ihr Catho-lische Majestäten in Hispanien / ihr hei-lige Bemühung zu Rom mit ihremkräfftigen Zuthun zu understützen/ wiedann solches auch geschehen / und außfolgenden Schreiben abzunehmen/ undzwar schribe Ihr Kanserliche Majestätan den Laräinal Lolumna, wie folget.
dcr
Dritte / rc.
Hochwür-igcr in Christo Vattrr /allerliebster Freund.
wird euer Hochwürdige ?a-cermcec in Erkandcnuß ha-ben / was Gestalten der Pro-ceß der Leaciticarion Bruder Llau-sen vorzeiceEinstdlers im Gchwei-tzerland in (.uns Komsns.rin Be-schaffenheit habe/ welchen ProceßZU beförderenwir auch vor etlichenvorgehenden Jahren alidortendurch unsere Oracorez, undGesand-ren uns 'incl-cccüellich brauchenlasten / wie dann auf dißmahlenauch gesthicht/ wie wir dann ver-ständiget worden / die Sachseyejoweith kommen / daß der gemeldreProceß nicht allein gefoxmiert/ son-der auch schon zu gutem End ge-bracht/ werde hiemic auch nichtsweirers erforderet/als besten Voll-ziehung/ welche wahrlich/ darin?sie nach höchstem VOunsch der Ca-tholischen Schweitzerischen Eydt-
gnoßi-