4rr Von dem seeligen Bruder Clausen /
fein Frau Mutter lasst das Kind indem Ranfft auf das Breth legen/ aufwelchem der fertige Bruder Claus seinRuh genommen / wird von dort zudes seeligen Grab getragen / nach sol-chem genäset das Kind ohne andereMittel.
44- Catharina Schrackhman hat-te ein Kind/ welches wohl stehen/undgehen könte/ wäre also elend worden/daß es keines mehr vermögen / die Mut-ter wallfahrtet für das Kind/ als sienacher Hauß kommen / stehet das Kind/wird in kurtzem völlig gesund ohne an-dere Mittel.
4;. Catharina von Flüe litte bestBlutfluß i. Jahr lang / nach vilen»ergebnen angewendten Mittlen ver-spricht sie zu dem Grab deß Seeligen/alsobald stellt sich der Fluß/ sie würdvöllig gesund.
46. Antoni von Deschwanden hattte Wochen lang so hefftiges Fieber/daß man fast an seinem Auf kommenverzweiflet / man verspricht für ihneein Wallfahrt zu dem sreltgeN BruderClausen / da solche erfüllt / wird dekKnad gesund»
47. Johannes von Moos fallt voneinem hohen Kirsche-Baum/ in demFchlruffter den seeligen Bruder Clau-sen an / bleibt auf dem untersten Astsitzen ohne Schaden»
48. Maria von Moos hat einKind gebühren mit einem überzwerckenFüßletn / welches durch kein Bindenkönte zurecht gebracht werden. Sieverspricht sich zu dem Grab deß Seeli-gen/ und diß Versprechen hat dem Kinddas Füßlein durch die Verdienst deßSeeligen in rechte Ordnung gebracht»
49. Barbara Berwardt hatte einTochter/ welche drey Jahr sehr gros-ses Haubt-Wehe/ und Ohren-Schmer-tzen gehabt/ sie rathet solcher zu deßseeligen Grab zu wallfahrten/ nachverrichtet Fahrt ist solche beydetSchmertzen befreyet worden.
50. Maria Tschanvon Lucern be-käme in einer Geburt em Bruch/ littean solchem 9. Jahr grossen Schmer-tzen/ nach dem sie em/ und andermahlzu dem seeligen Bruder Claus gewall-fahrtet> ist sie ohne andere Mittel ge-sund worden.
51. Elisabeth Rosacherin wurdeetn Achsel auß dem Gewerb gezogen /
als sie noch ein Kind/ die Mutter ver-spricht zu dem seeligen Bruder Clausen/als sie auß dem Hauß gehn wolle dieFahrt zu verrichten / fallt das Kindauf den schmertzhafften Armb / der Fahlwar so glücklich / daß die Achsel durchsolchen ohn andere Mittel sich einge-zogen / und das Kind ohne Schadenverbliben.
52. Äpollonia Barmettlerin Haiein so gefährlichen Bruch / welcher 9.Monath also zunähme/ daß ihr dasGedärm außfiele/ auch Speiß/ undTranck keinen natürlichen Außganghatte/ seynd auch in dem Schadenhäusfigdie Würmgewachsen/ manbe-tufft etwelche erfahrneste Artzten/ wel-che alle den Schaden für unheilfam er-tönten. Sie rüstet an den allgemei-nen Artzten/ des Lands den seeligenBruder Clausen/ es thut sich besseren/sie wird in kurtzem ohne andere Hilffs-Mittel völlig gesund.
5Z. Johannes Weiß wird von ei-nem fallenden Baum getruckt/ undgcquetschet / thut under solchem Lastem Versprechen zu dem Grab des See-ligen/ macht sich wunderlich looß/ dereinte Fuß wäre aber also verschla-gen/ doß er nicht gehen/ und stehenkonte/ er wurde nach 6. Stunden ge-funden/ auf einem Pferdt nach Haußgeführt/ wird an so schwärem Scha-den in kurtzem gesund.
54. Johannes Rorer ein Kindvon io. Wochen stoßt ein RappenGeld in das Mündlein/ wolte ihn hi-nunder schlucken/ bleibt in dem Hälß-lein stecken/ also / daß es in augen-scheinlicher Gefahr des Erstickens/ dieMutter thät ein Versprechen zu demseeligen Bruder Clausen/ auf welchesder Pfennig sich gelößt/ Und das Kindbefreyet worden.
55. Barbara Blätterin hat eistschwäre Haubt Kranckheit bey zwan-tzig Jahren/ litte fast tägliche Schmer-tzen/ sie wallfahrtet in den Ranfft / leg-te das Haubt auf das Beth-Brettdeß seeligen Manns / erlangt alldortihre Gesundheit»
56. Johannes Wagner von Thal-lenwetl thäte mit einem schwären Steineinen hohen Fahl von einem Tach hj-nunder/ wurde also gequetscht/ daß ersich nur auf den Knpen/ und Händenhalten thäte/ in vifem elenden Zustandverspricht er sich zu dem seeligen Bru-der Clausen / den fünstten Tag fangter an die Fahrt gleichsam schnaggend