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Helvetia Sancta, H. Schweitzer-Land : das ist ein Heiliger lustiger Blumen-Garten, und Paradeiss der Heiligen; oder Beschreibung aller Heiligen, so von Anfang der Christenheit in Heiligkeit des Lebens, und mancherley Wunderwercken, nicht allein in Schweitzerland, sondern auch an angräntzenden Orthen geleuchtet samt einem Zusatz von dem Heiligen Maryrer Fideli, und der Feyrlichen Enthebung des Seeligen Bruder Clausen, wie auch mit einem ausführlichen Register aller Heiligen, und Seeligen / <<seu>> Paradisus Sanctorum Helvetiae florum zusammen gezogen, und beschriben durch weyland den ehrwürdigen, und wohlgelehrten Herren, P.F. Henricum Murer, der Carthauss Ittingen Profess, und Procurator, etc.
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Einsidler/ und Beichtiger^

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gen Bruder Clausen/ in selbigem Aur Heiligkeit gelebt / auch im Leben /genblick ist es besser worden / also daß und nach dem Todt mit Wunder ge»das Kind die Schmertzen verlohren/unV leuchtet / geschriben/ daß die ge»nach vollbrachter Fahrt ist es in drey meldten Diener »GHttes st»r emHei»Wochen vöuig gesund worden. ligen/ oder auf das wendest für ei-

nen Seeligcn erklären thaten. Es

8c>. FraU Anna Maria Castanea haben uns zu solchem bewegt / so vor-voü Lucern hat ein gantzes Iaht das treffliche Zcugnussen / und Beweist»Fieber / sie verspricht ein Fahrt zu dem rhumen / das inständige Bitren/ undstetigen Br. Clausen/ da sie die Wall- Anhalten gemeldter LathoUschevfahrt zu verrichten in das Schifftrittet/ Eydtgnossen / bevoraus deren vonflösset sie das Fieber an / und von stl- Underwalden / wie nicht weniger dasbtger Zeit ist sie dessen befreyet gewesen, allgemeine volck / weiches gterchsam

Rechtp-weis begehrt / daß der Maß-

81. Nicolaus Wagman von Lu- GOttes/ welcher die himlischeGlo-

cern hatte ein sehr grossen Bruch/ die ry genießet/ wie dessen Zeugnuß ge-ArHt halten ohne Schnitt solchen für den so vilfelrige über alle natürlicheuNheilsam/ dre Eiteren/ welche den Rrässtcnerwisene Wunder »GnadenSchnitt nicht wollen zulassen/verspre- hier auf Erden/der gebührendenchen das Kind mit einem Opffer zudem Ehr nicht beraubt wurde. Und al-steligen Bruder Clausen / an dem an- so durch Apostolische Aucroritet anderen Tag nach solchem Versprechen die «Zahl der Heiligen gesetzt wurde/ist das Übel verschwunden / am dritten hoffende/ daß solches gereichen thäteTag war kein Anzeig eines gehabten zu sonderem Aufnahm des Larhou»Gepresten mehr zu ersehen» schen Glaubens / weilten dessen Hei-

ligkeit durch Italien / Frankreich /

82. Frau Elisabeth Castanea von «nd Teutschland bekandt / und^ucht»Lucern läge drey Täg / und vier Nacht bahr ist. Ihr Heiligkeit Paulus derin schmertzhnffttn Kinds - Nöthen/ kei- Fünffte hat unsere gorrseetige Begir*ne Mittel brachten ihr einige Besse- den gelobt/ damit aber in einem sorung / wurde derowegen von der He- wichtigen Werck nichts unbesonnensHamen verschätzt/ und des nächsten geschehen wurde/hat sie.besohlen /Todts eigen gehalten/ man erhaltet/ daß was von dem Leben / Todt/von chen Herren Zesmteren den Rock und Wunderwerken des gemeldreu

des ftelrgen Manns / legt ihr solchenauf/ in einer halb Stund geba'hret sieein lebendes Kind.

8z. Franciscus Meyer von Lucernhat zwey Jahr lang das viertägige Fie-ber / sein Frau Mutter verrichtet fürihn ein Wallfahrt zu dem stetigen Br.

Diener - G<l>ttcs mit geschwornenZeugen/ und sursiennschen Instru-menten bewisen werden kante/ in eiltiormLlischen Proceß gezogen / undauf Rom ssersm Uoram > und zuder Heil. Consre^srion über dre Lär-chen» Gebräuch geschickt wurde. Daßaber solches nrcht so geschwind go»Clausen / an dem Tag / da solche Wall- schehen / »st dahero kommen / weiUcnfahrt verrichtet worden/ ist das Fie- verwirrte Zeiten eingefallen/und nachber völlig gewichen. altem Gebrauch/ und Glauben das

fromm Voick mehr sorgfeltig ge»Gemeldte Miracul ftynd alle mit wesen mundtlich von Hand zn hanhEydt bcstattlget in den fcyrlichen ern anderen die vortreffliche Tharefl/Proceß gestellt/ welcher von Ihro und Werck gemeldtcn frommen Ein-Hochfürstllchen Gnaden Blschossen sidlers ats drrrch hinderlaßne Gchriftvon Constany Ihro Heiligkeit Gre» ren / und Instrumenten zu überge»gorio dem XV. mit nachfolgendem ben. , Endlich haben wir alle Be».Briefs auf Roin übersendt worden, schwarnussen überwunden / und thun,

Vifes Manns Heiligkeit m»t Zeugen/Nmtev lind gebührende weis erwei-

AelUglsM sen / und damlt w»r einstens zu dem

^ ^ End unser HelUgen Begwdengelang-

ßA^WzIR mit den Tatholischen ten/ darreichen wir den Proceß /Eydtgnossen haben vor ?. welchen wir auß Befetch,Ihrcs Vor»Jahr/und von selbiger Zeit fahrers seeligjster Gedächtnuß ver-össteren an Ihro Heiligkeit fertiget/ Ihr Heiligkeit/ solchen Ih»ksulum den V. wegen Nicolaus ei» rcm unverfälschten Urtheil under-nes Einsidler»/ welcher vor »;c>. wcrffende / birken beynebcns auf dasJahr in Underwalden in einer rau» aller den,üthlgeste/ und inständtgljch/hev Wildnuß nut sonderen, Ruffdes - sie undex ihren schwaresten/ untz

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